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Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung

Auftrag

Die Generaldirektion (GDD) „Regionalpolitik und Stadtentwicklung“ der Europäischen Kommission hat die Aufgabe, den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt (im Fachjargon „Kohäsion“) durch Verringerung der Entwicklungsunterschiede zwischen Regionen und Mitgliedstaaten zu stärken. Insofern trägt die Regionalpolitik zur allgemeinen Wirtschaftsleistung der EU bei.

Um die Unterschiede zu verringern, muss die Kohäsionspolitik Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungsmöglichkeiten ständig verbessern. Die Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung finanziert teilweise Infrastrukturprojekte, setzt sich für die Weiterentwicklung der Informationsgesellschaft und einen schnelleren Wissenstransfer ein, unterstützt Investitionen in Menschen und fördert die grenzübergreifende Zusammenarbeit. Damit hilft sie weniger wohlhabenden oder strukturschwachen Regionen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und die Wirtschaftsentwicklung nachhaltig zu beschleunigen. In der Regionalpolitik zeigt sich also ganz deutlich die Solidarität der Europäischen Union.

Die Generaldirektion verwaltet drei große Fonds:

  • den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in allen EU-Mitgliedstaaten. Mit seinen Mitteln werden Investitionen schwerpunktmäßig in den Regionen mit dem geringsten Bruttoinlandsprodukt je Einwohner mitfinanziert;
  • den Kohäsionsfonds, der Verkehrs- und Umweltprojekte in Mitgliedstaaten mitfinanziert, deren BNP weniger als 90 % des EU-Durchschnitts beträgt,
  • das „Instrument für Heranführungshilfe“ (IPA), das die Kandidatenländer dabei unterstützt, die Verkehrsnetze auszubauen und die Umweltinfrastruktur zu verbessern.

Neben diesen drei Fonds ist die Generaldirektion außerdem zuständig für

  • die Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen des Solidaritätsfonds der Europäischen Union (EUSF), dessen Aufgabe die Soforthilfe bei Katastrophen ist;
  • die Koordinierungsgruppe für die Regionen in äußerster Randlage; sie fördert die Gemeinschaftsmaßnahmen, mit denen gemäß Artikel 349 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union ein Ausgleich für die ungünstigen Gegebenheiten in den betreffenden Regionen geschaffen wird;
  • die Verwaltung der EU-Beiträge zum Internationalen Fonds für Irland, der zusammen mit dem aus den Strukturfonds finanzierten PEACE-Programm Frieden und Aussöhnung in Nordirland fördern soll.

Die Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung strebt eine wirksame und effiziente Strukturpolitik an, die den europäischen Bürgern zugute kommt und von ihnen verstanden wird. Unter Achtung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit der Haushaltsführung trägt sie direkt dazu bei, die Bedingungen für eine erfolgreiche Erweiterung der Europäischen Union zu schaffen.
Die politische Verantwortung für die Regionalpolitik liegt bei Kommissar Johannes Hahn.

Weitere Informationen:

  • Organigramm der Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung pdf English
  • Jährlicher Managementplan 2013 pdf English
  • Informations- und Kommunikationsplan (2014) pdf English
  • Jährlicher Tätigkeitsbericht 2012 pdf English

Frühere Ausgaben

Managementplan pdf

  • 2012 - en
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  • 2001 - da de el en es fr it nl fi sv
  • 2001 - da de el en es fr it nl fi sv (Half-term review June 2001)

AAR (Annual Activity Report) pdf

  • 2012 - en
  • 2011 - en
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  • 2008 - en - annex 1-3 en / annex 4 en / - annex 5 en / annex 6 en
  • 2007 - en - annex 1-3 en / annex 4 en

Informations- und Kommunikationsplan pdf

  • 2014 - en
  • 2013 - en
  • 2012 - en
  • 2011 - en
  • 2010 - en
  • 2009 - en
  • 2008 - en
  • 2007 - en

Jährliche Strategieplanung und jährlicher Managementplan der Kommission

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