Navigationsleiste

 

Gute IS-Verwaltung

 

Als IT-Governance bezeichnet man den Rahmen und die Verfahren, auf deren Grundlage Entscheidungen getroffen und umgesetzt werden, die für die Verwaltung, Kontrolle und Überwachung der Informationstechnologien erforderlich sind. Die von der Kommission eingeführten IT-Governance-Regeln stützen sich auf die international üblichen Standards. Sie umfassen die Leitlinienkompetenz, die Organisationsstrukturen und die Verfahren, durch die sichergestellt wird, dass die IT-Ressourcen der Kommission vollkommen im Einklang mit ihren Zielen stehen und zu deren Erfüllung beitragen.

Die „föderative“ Struktur der IT-Ressourcen der Kommission trägt der dezentralen inneren Organisation der Einrichtung Rechnung. Jede Generaldirektion verfügt über eine eigene IT-Verwaltung (Information Resources Manager – IRM), die für die speziellen Bedürfnisse der jeweiligen GD zuständig ist. Darüber hinaus gibt es eine zentrale IT-Verwaltung (die Generaldirektion Informatik), die Dienste und Unterstützung kommissionsweit anbietet.

Die erforderliche Einheitlichkeit und die Kommunikation zwischen den IT-Verwaltungen auf dezentraler und zentraler Ebene werden durch gut entwickelte und reibungslos funktionierende Koordinierungsstrukturen (vor allem Ausschüsse, die gemeinsam Entscheidungen über einschlägige IT-Fragen vorbereiten) gewährleistet.

Die hierarchische Struktur und die Genehmigungsverfahren garantieren, dass die IT-Strategie auf höchster Ebene der Kommission festgelegt wird. IT-Planung und Investitionen sind in die Zyklen der allgemeinen Tätigkeiten und der Ressourcenplanung der Kommission eingebunden, wodurch für die Abstimmung zwischen Arbeits- und IT-Zielen Sorge getragen wird.