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Verbraucherpolitik und Gesundheitsschutz

Press releases

Brüssel, 15. Mai 2001

Maul- und Klauenseuche: Ergebnisse der Sitzung des Ständigen Veterinärausschusses

Der Ständige Veterinärausschuss (SVA) befürwortete heute verschiedene Kommissionsvorschläge zur Maul- und Klauenseuche (MKS). Die Vorschläge betreffen die Niederlande, EU-weite Maßnahmen und Brasilien.

Niederlande

Ab der nächsten Woche ist der Transport von lebenden Rindern und Schweinen von Betrieben in den Niederlande unmittelbar zu einem Schlachthof in einem anderen Mitgliedstaat wieder zugelassen, Voraussetzung ist die Unterrichtung der zuständigen Behörden des Bestimmungsmitgliedstaates sowie eventueller Transitmitgliedstaaten. Dieser Beschluss gilt ausschließlich für Tiere aus dem Gebiet südlich von Rhein-Waal-Merwede und westlich der Autobahn A27.

EU-weite Maßnahmen

Die EU-weiten Einschränkungen des Transports von lebenden Rindern und Schweinen werden weiter gelockert. Die Verbringung von Tieren aus zuvor gesperrten Gebieten bedarf nach wie vor der Genehmigung durch die zuständigen Behörden des Mitgliedstaates, ansonsten reicht aber eine einfache Unterrichtung der Veterinärbehörden des Bestimmungsmitgliedstaates. (Eine formelle Genehmigung ist hier also nicht mehr erforderlich.) Die Einschränkungen des Transports anderer für MKS empfänglicher Tiere, also etwa Schafe und Ziegen, bleiben bestehen.

Brasilien

Ausbrüche der Maul- und Klauenseuche in der Region Rio Grande do Sul in Brasilien wurden bestätigt. Um eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern, haben die brasilianischen Behörden ein Impfprogramm für Rinder in der betroffenen Region eingeleitet.

Angesichts der Lage hat der SVA einen Kommissionsvorschlag zur generellen Aussetzung der Einfuhr von Frischfleisch der MKS-empfänglichen Tierarten aus der Region Rio Grande do Sul befürwortetet. Die Einfuhr von entbeintem Frischfleisch, das am oder vor dem 9. Mai produziert wurde, ist weiter zulässig. Der SVA erklärte sich bereit, die von Brasilien nach Abschluss des Impfprogramms vorgelegten Informationen mit dem Ziel zu prüfen, die Einfuhr von entbeintem Frischfleisch 30 Tage nach Abschluss der Impfungen wieder zuzulassen.

Veröffentlicht am 16/05/2001

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