EUROPA > European Commission > DG Health and Consumer Protection  Contact | AZ-Index | Search | What's New? | Subscribe | Home 
 
left
  slide
right
transtrans
 

de en fr nl

Verbraucherpolitik und Gesundheitsschutz

Press releases

Brüssel, 18. April 2001

MKS: Ergebnisse der Sitzung des Ständigen Veterinärausschusses

Der Ständige Veterinärausschuss hat heute für einen Vorschlag der Kommission gestimmt, der Folgendes beinhaltet: Frischfleisch und Fleischprodukte, Milch und Milchprodukte sowie andere tierische Produkte von Tieren, die an Maul- und Klauenseuche (MKS) erkranken können, dürfen unter bestimmten Bedingungen aus den südlichen und westlichen Teilen der Niederlande versandt werden. Weiterhin untersagt bleiben der Versand von lebenden MKS-anfälligen Tieren aus dem gesamten Gebiet der Niederlande sowie der Versand von Produkten aus den anderen Teilen des Landes, es sei denn, diese Produkte werden ordnungsgemäß behandelt. Der Ausschuss befürwortete auch einen Vorschlag, die Schutzmaßnahmen in Nordirland auszuweiten.

Niederlande: Beschränkungen im südlichen und westlichen Teil des Landes teilweise aufgehoben

Der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) in den Niederlanden war auf zwei Regionen begrenzt: das Gebiet um Oene und Friesland. Im südlichen und westlichen Teil des Landes wurden weder ein Ausbruch der Krankheit noch Verdachtsfälle gemeldet.

Die Kommission hat deshalb vorgeschlagen, unter bestimmten Bedingungen den Versand von Frischfleisch und Fleischprodukten, Milch und Milchprodukten sowie anderen tierischen Produkten von MKS-anfälligen Spezies aus einem Gebiet zuzulassen, das südlich der Flussläufe Rhein-Waal-Merwede und westlich der Autobahn A-27 liegt. Dies geschieht in Verbindung mit einer Verpflichtung der niederländischen Regierung, das Verbringen von Tieren in die betreffenden Regionen streng zu überwachen und die sich aus den gegenwärtigen Beschränkungen ergebenden Tierschutzprobleme zu lösen.

Die Durchführung der Entscheidung unterliegt folgenden Auflagen:

  • Die Niederlande kontrollieren den Verkehr aus den Sperrgebieten in die anderen Gebiete rund um die Uhr.
  • In Schlachthöfen wird eine klinische Untersuchung auf MKS-Symptome durchgeführt, einschließlich Temperaturmessungen.
  • Fleisch darf die Schlachthöfe in den ersten 24 Stunden nach der Schlachtung nicht verlassen.

Weiterhin untersagt sind:

  • Der Transport lebender MKS-anfälliger Tiere (Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine und andere Paarhufer) und Zuchtmaterial dieser Tiere aus den Niederlanden in andere Mitgliedstaaten und in Drittländer.
  • Der Versand folgender Produkte in andere Teile des Landes, andere Mitgliedstaaten und Drittländer: insbesondere Frischfleisch und Fleischprodukte, Milch und Milchprodukte, Felle und Häute sowie andere tierische Erzeugnisse von MKS-anfälligen Spezies aus den Provinzen Groningen, Friesland, Drenthe, Flevoland, Overijssel, den Gebieten der Provinz Gelderland, die nördlich der Flussläufe Rhein-Waal-Merwede zwischen der Grenze mit Deutschland und der Grenze mit der Provinz Zuid Holland liegen, sowie die Gebiete der Provinz Utrecht östlich der Autobahn A-27.

Es ist vorgesehen, dass die Kommission diese Entscheidung am Montag, dem 23. April, annimmt. Voraussetzung ist, dass es nicht zu einem bestätigten Ausbruch von MKS in einem anderen Gebiet der Niederlande kommt.

Nordirland: Ausweitung der Schutzmaßnahmen

Nach der Bestätigung von zwei neuen MKS-Ausbrüchen in Nordirland hat die Kommission, gestützt auf eine Stellungnahme des Ständigen Veterinärausschusses, eine Entscheidung angenommen, die verfügt, dass in Nordirland die für die anderen Teile des Vereinigten Königreichs geltenden Schutzmaßnahmen wiedereingeführt werden. Für das gesamte Gebiet des Vereinigten Königreichs gelten jetzt folgende Schutzmaßnahmen: Verbot des Exports von lebenden MKS-anfälligen Tieren, Frischfleisch und Fleischprodukten, Milch und Milchprodukten sowie anderen tierischen Erzeugnissen von diesen Spezies, wenn diese Produkte nicht ordnungsgemäß gegen den Virus behandelt sind.

Entscheidung der Kommission über Beschränkungen für das Verbringen von Tieren auf Weiden

Die Kommission hat heute formell die Änderung einer Entscheidung über EU-weite Beschränkungen für das Verbringen von MKS-anfälligen Tieren angenommen. Die Änderung macht es möglich, Bestände von den Bauernhöfen auf Weiden zu verbringen (z. B. Almauftrieb in den Alpen).

Die nächste Sitzung des Ständigen Veterinärausschusses ist für Mittwoch, den 25. April 2001, angesetzt.

Top

Press releases
FOOD SAFETY | PUBLIC HEALTH | CONSUMER PROTECTION | DIRECTORATE GENERAL "HEALTH & CONSUMER PROTECTION"

 
lefttranspright

 

  printable version  
Public HealthFood SafetyConsumer Affairs