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Verbraucherpolitik und Gesundheitsschutz

Press releases

Brüssel, 11. April 2001

MKS: Nach dem jüngsten MKS-Ausbruch in den Niederlanden verfügt die Kommission weitere Einschränkungen

Die Europäische Kommission beschloss heute Schutzmaßnahmen, nachdem die Maul- und Klauenseuche (MKS) in den Niederlanden in der Provinz Friesland ausgebrochen war. Der Transport von lebenden Tieren der Arten, die an Maul- und Klauenseuche erkranken können, ist bereits in den gesamten Niederlanden verboten. Außerdem dürfen Frischfleisch, Fleischerzeugnisse, Milch, Milcherzeugnisse und andere Erzeugnisse von Tieren dieser Arten aus den Niederlanden (Provinzen Groningen, Friesland, Drenthe, Nordholland, Flevoland, Overijssel, Gelderland, Utrecht, Südholland, Limburg, Nordbrabant und Seeland) nicht in den Verkehr gebracht werden, es sei denn, die Erzeugnisse wurden vorher einer entsprechenden Behandlung unterzogen. Fahrzeuge, die für Vieh- und Milchtransporte eingesetzt werden, müssen desinfiziert werden. Kommissar David Byrne bemerkte, dieser jüngste Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Friesland sei "bedauerlich, da er die Landwirtschaft zusätzlich unter Druck setzt. Alle Betroffenen, von den Landwirten bis zu den Behörden der Mitgliedstaaten müssen wachsam bleiben und die Rechtsvorschriften der Gemeinschaften sowie die Verfahren der Best Veterinary Practice streng anwenden. Jedermann muss die Maßnahmen der Gemeinschaft zur wirksamen Tilgung dieser Seuche unterstützen."

Der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in den Niederlanden in einem Betrieb in der Provinz Friesland wurde heute bestätigt. Schutz- und Überwachungszonen waren bereits um den Hof herum eingerichtet worden.

Die Niederlande haben heute das bestehende Verbot von Tiertransporten ausgeweitet. Es ist bereits festgelegt worden, dass in den gesamten Niederlanden kein Vieh verbracht werden darf und keine Viehtransportfahrzeuge und bestimmte Produkte wie Dung transportiert werden dürfen. Milch darf nur unter strengen Hygiene- und Desinfizierungsmaßnahmen außerhalb der Schutz- und Überwachungszonen gesammelt werden.

Die Kommission hat jedoch heute beschlossen, vorübergehend zusätzliche Schutzmaßnahmen der Gemeinschaft zu erlassen.

Insbesondere wird hiermit untersagt:

- lebende MKS-gefährdete Tiere (Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine und andere Paarhufer) sowie deren mit Keimen behaftete Erzeugnisse aus den Niederlanden in andere Mitgliedstaaten oder in Drittländer zu verbringen;

- Produkte, insbesondere Frischfleisch und Fleischprodukte, Milch und Milchprodukte, Felle und Häute sowie andere Erzeugnisse dieser Tierarten aus den Niederlanden in andere Mitgliedstaaten oder Drittländer zu versenden.

Die Kommission verfolgt die Situation aufmerksam und hat dabei die volle Unterstützung der Veterinärbehörden in den Niederlanden und auch in den anderen Mitgliedstaaten. Die Lage wird auf einer für den 19.  April 2001 anberaumten Sondersitzung des Ständigen Veterinärausschusses überprüft. David Byrne, der für Gesundheits- und Verbraucherschutz zuständige Kommissar, wird auf Einladung von Herrn Brinkhorst, dem niederländischen Landwirtschaftsminister, den Niederlanden am Mittwoch, den 18. April 2001 einen Besuch abstatten.

Veröffentlicht am 19/04/2001

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