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Verbraucherpolitik und Gesundheitsschutz

Press releases

Brüssel, den 28. März 2001

Maul- und Klauenseuche: Ergebnisse der Sitzung des Ständigen Veterinärausschusses

Der Ständige Veterinärausschuss hat gestern die Lage bezüglich der Maul- und Klauenseuche (MKS) in Irland, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Frankreich erörtert. Dabei hat er die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Verlängerung der Schutzmaßnahmen für diese vier Mitgliedstaaten befürwortet.

Vereinigtes Königreich

Der Ausschuss hat die bestehenden Einschränkungen verlängert. Für Nordirland hat er allerdings ein regionales Vorgehen gebilligt, d.h. die Versendung nicht-behandelter Erzeugnisse wird nur aus dem Gebiet verboten, in dem der einzige Seuchenausbruch in Nordirland aufgetreten ist. Weiterhin geltende Schutzmaßnahmen sind: das Ausfuhrverbot für lebende MKS-anfällige Tiere aus allen Gebieten des Vereinigten Königreichs und das Verbot der Versendung von frischem Fleisch und Fleischerzeugnissen, Milch und Milcherzeugnissen sowie sonstigen von diesen Tierarten gewonnenen Erzeugnissen aus Großbritannien sowie den Bezirken Newry und Mourne in der Grafschaft Armagh in Nordirland in andere Teile des Landes, in andere Mitgliedstaaten und in Drittländer, sofern diese Erzeugnisse nicht entsprechend behandelt werden.

Irland

Für Irland wurden die bestehenden Schutzmaßnahmen verlängert: das Ausfuhrverbot für lebende MKS-anfällige Tiere aus allen Teilen Irlands und das Verbot der Versendung von frischem Fleisch und Fleischerzeugnissen, Milch und Milcherzeugnissen sowie sonstigen von diesen Tierarten gewonnenen Erzeugnissen aus der Grafschaft Louth, sofern diese Erzeugnisse nicht entsprechend behandelt werden.

Diese beiden Vorschläge sollen nun von der Kommission am 3. April, einen Tag bevor die geltende Regelung abläuft, angenommen werden. Die Sitzung des Ständigen Veterinärausschusses wird heute Nachmittag und möglicherweise auch morgen mit einer Erörterung der MKS-Situation in Frankreich und den Niederlanden sowie anderer MKS-relevanter Fragen fortgesetzt.

Niederlande

Die in den Niederlanden geltenden Schutzmaßnahmen sind bis zum 6.  April verlängert worden. Dazu gehören das Ausfuhrverbot für lebende MKS-anfällige Tiere aus allen Teilen der Niederlande und das Verbot der Versendung von frischem Fleisch und Fleischerzeugnissen, Milch und Milcherzeugnissen sowie sonstigen von diesen Tierarten gewonnenen Erzeugnissen aus den Provinzen Gelderland, Overijjsel, Flevoland und Noord-Brabant, sofern diese Erzeugnisse nicht entsprechend behandelt werden.

Frankreich

In Frankreich sind verschiedene Maßnahmen getroffen worden. Es wurde ein allgemeines Ausfuhrverbot für lebende MKS-anfällige Tiere, für frisches Fleisch und Fleischerzeugnisse, Milch und Milcherzeugnisse sowie sonstige von diesen Tierarten gewonnene Erzeugnisse vom französischen Festland vorgeschlagen. Diese Maßnahme gilt bis zum 12. April. Wenn jedoch bis zum 2. April keine weiteren Ausbrüche gemeldet werden und alle Testergebnisse negativ ausfallen, gilt ab dem 3. April das Verbot der Versendung von frischem Fleisch und Fleischerzeugnissen, Milch und Milcherzeugnissen sowie sonstigen Erzeugnissen von MKS-anfälligen Tieren nur für die Départements Seine-et-Marne, Seine-Saint-Denis und Val d'Oise, wo der zweite Seuchenausbruch erfolgt ist.

Auf der Tagesordnung der Ausschuss-Sitzung stehen heute die Erörterung der Lage bei Zoo-Tieren und die vom Vereinigten Königreich beantragte Diskussion über die MKS-Impfung.

Veröffentlicht am 28/03/2001

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