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Verbraucherpolitik und Gesundheitsschutz

Press releases

Brüssel, 13 März 2001

Maul- und Klauenseuche in Frankreich

Der Veterinärausschuss hat heute eine befürwortende Stellungnahme zu einem Vorschlag der Kommission abgegeben, aufgrund des Auftretens eines Herdes der Maul- und Klauenseuche im französischen Departement Mayenne zusätzliche Schutzmaßnahmen zu ergreifen. In ganz Frankreich ist die Verbringung von lebenden Tieren der seuchenempfänglichen Arten verboten. Außerdem ist der Transport von Frischfleisch und Fleischerzeugnissen, von Milch und Milcherzeugnissen sowie anderen Erzeugnissen dieser Tierarten aus den Departements Mayenne und Orne verboten, es sei denn, diese Erzeugnisse werden entsprechend behandelt. Der Vorschlag wird nun von der Kommission angenommen. Er gilt bis zum 27. März und wird auf der Sitzung des Ständigen Veterinärausschusses am 20. und 21. März 2001 erneut geprüft.

Heute wurde im französischen Departement Mayenne in einem Milchviehbetrieb ein Herd der Maul- und Klauenseuche bestätigt. Dieser Betrieb befindet sich etwa 500 Meter von einem anderen Betrieb entfernt, der am 16. Februar Schafe aus dem Vereinigten Königreich eingeführt hatte, also bevor dort die Maul- und Klauenseuche festgestellt worden war. Um diesen Betrieb sowie um die anderen Betriebe in Frankreich, die aus dem Vereinigten Königreich Tiere eingeführt hatten, wurde eine Schutz- und Überwachungszone eingerichtet.

Die Kommission hatte angesichts der Seuchenlage im Vereinigten Königreich bereits am 8. März Verbringungsbeschränkungen für seuchenempfängliche Tiere in der gesamten EU verabschiedet: Diese Tierarten dürfen nicht mehr auf die Märkte und an die Sammelstellen gebracht werden, und es gilt ein Transportverbot, von dem Transporte direkt zu den Schlachthöfen oder direkt von einem landwirtschaftlichen Betrieb zum anderen mit Genehmigung der zuständigen Stellen ausgenommen sind.

Die Kommission und die Mitgliedstaaten haben indessen beschlossen, die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche zu verstärken und vorläufige Sicherheitsmaßnahmen der Gemeinschaft zu verabschieden mit dem Ziel, die Verbringung seuchenempfänglicher lebender Tiere sowie den Transport von Erzeugnissen aus diesen Tieren in Frankreich weiter einzuschränken.

Verboten werden insbesondere:

- die Verbringung lebender seuchenempfänglicher Tiere (Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine sowie andere Paarhufer) und deren potentiell kontaminierte Erzeugnisse aus Frankreich in die anderen Mitgliedstaaten und Drittländer;

- die Beförderung von Erzeugnissen, vor allem von frischem Fleisch und Fleischerzeugnissen, Milch und Milcherzeugnissen, Häuten und Fellen sowie anderen Erzeugnissen dieser Tierarten aus den Departements Mayenne und Orne in andere französische Gebiete, in die Mitgliedstaaten und Drittländer, es sei denn, diese Erzeugnisse sind vor dem 16. Februar 2001 erworben oder so behandelt worden, dass jedes Risiko einer Verbreitung des Maul- und Klauenseuche-Virus vermieden wird.

Die Kommission überwacht in Zusammenarbeit mit allen zuständigen Veterinärdiensten der Mitgliedstaaten aktiv die Entwicklung der Situation. Diese soll auf der Sitzung des Ständigen Veterinärausschusses am 20. und 21. März 2001 erneut geprüft werden.

Veröffentlicht am 14/03/2001

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