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Verbraucherpolitik und Gesundheitsschutz

Press releases

Brüssel, den 17. Januar 2001

BSE: Wissenschaftlicher Lenkungsausschuß veröffentlicht Antworten auf Fragen zur Sicherheit

Der Wissenschaftliche Lenkungsausschuß (WLA), der die Europäische Kommission in multidisziplinären Fragen, unter anderem zu BSE, berät, hat heute eine Stellungnahme veröffentlicht, die die vom Agrarrat am 4. Dezember gestellten Fragen beantwortet. Die Fragen betrafen die Sicherheit von bestimmten Rinderteilen und tierischen Nebenprodukten, die ein BSE-Risiko darstellen könnten. Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluß, dass einige weitere Einschränkungen bei der Verwendung gewisser Rinderteile notwendig sein könnten, falls die existierenden Maßnahmen, die das Risiko reduzieren, nicht eingehalten werden und damit nicht sichergestellt wird, dass das Auftreten von BSE sehr unwahrscheinlich ist. Die Europäische Kommission begrüßt den wissenschaftlichen Rat und wird demnächst über die Art der Maßnahmen, die angesprochen wurden, ihre Schlußfolgerungen ziehen.

Die Wissenschaftler führen aus, dass Separatorenfleisch, das vom Rinderknochen abgeschabt wird, ein Risikomaterial darstellen könnte, falls es vom Schädel oder von Wirbelknochen von Rindern gewonnen wird, die älter als 12 Monate sind.

Sie raten ebenfalls, dass Fette, die von Rinderteilen gewonnen werden, drucksterilisiert werden sollten, um eventuelle BSE-Infektiosität zu minimieren, bevor diese Fette in Rinderfutter verwendet werden. Dies soll zusätzlich zu der Herausfiltrierung von Proteinen aus Rinderfett erfolgen. Die Wissenschaftler bestätigten, dass hydrolisierte Proteine aus Rinderhäuten und anderen Teilen, die kein spezifisches Risikomaterial darstellen, sicher sind, wenn die entsprechenden Vorschriften zur Produktion und zur Gewinnung eingehalten werden.

Rinder, die vor der effizienten Umsetzung des totalen Tiermehlverbots geboren wurden oder Tiere, die in einer Zeit geboren wurden, wo das totale Tiermehlverbot nicht richtig eingehalten wird, könnten eventuell ein höheres Risiko darstellen, das weitere Beschränkungen bei der Verwendung von Tierteilen notwendig machen könnte. Dies könnte die Wirbelsäule von Rindern über 12 Monate miteinschließen. Es schließt Rinderschilddrüse und -milz aus. Alles hängt von der Einschätzung ab, wie wahrscheinlich es ist, dass Rinder mit BSE infiziert sind. Diese Wahrscheinlichkeit muß unter dem Gesichtspunkt bewertet werden, welche Risikoschutzmaßnahmen angewendet wurden und werden. Zum Beispiel ist es unter den Bedingungen des datumsabhängigen Exportsystems (DBES) des Vereinigten Königreiches sehr unwahrscheinlich, dass Tiere unter 30 Monaten, die BSE entwickeln, in die Lebensmittelkette kommen.

Der vollständige Text der Stellungnahme ist erhältlich unter: http://ec.europa.eu/food/fs/sc/ssc/out157_en.pdf

Veröffentlicht am 17/01/2001

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