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e-newsletter - Januar 2014 - 32

Androulla Vassiliou
Androulla Vassiliou
Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend
"Dies ist der Augenblick, auf den Riga und Umeå sich vorbereitet und auf den sie gewartet haben, seit sie als Kulturhauptstädte Europas ausgewählt wurden. Die Eröffnungsveranstaltungen werden ein fantastisches Jahr kultureller Aktivitäten einläuten, die nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt und der Region, sondern auch Menschen von viel weiter her ansprechen sollen. Die Kulturhauptstadt Europas ist seit nunmehr fast 30 Jahren eine großartige Erfolgsgeschichte. Der Titel bietet den Städten eine einmalige Gelegenheit, um ihre Kulturgüter zur Geltung zu bringen und positive Impulse für die langfristige Entwicklung zu setzen. Er ist ausgesprochen wichtig für den Tourismus, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Neubelebung der Städte. Ich wünsche beiden Kulturhauptstädten 2014 viel Erfolg!"
Im Fokus
Riga und Umeå Kulturhauptstädte Europas 2014
Riga und Umeå Kulturhauptstädte Europas 2014

Das Kulturprogramm erlebte seinen offiziellen Startschuss am 17. Januar in der Hauptstadt Lettlands und beginnt am 31. Januar in Umeå. Rīga leitete die Festlichkeiten mit Sonderveranstaltungen in Museen, Cafés und an vielen anderen Orten ein. Unter anderem gibt es eine Ausstellung über den Bernstein an der Ostsee und eine über die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs auf die Kultur. Der Startschuss in Umeå findet an dem Wochenende vom 31. Januar bis 2. Februar 2014 statt. Es gibt Veranstaltungen rund um die Uhr. Am Samstag findet der Höhepunkt statt, die Eröffnung des Festivals „Brennender Schnee“. Die Einwohner der Stadt werden gemeinsam mit den Gästen aus ganz Europa den Beginn des Festjahres feiern.

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Studie zeigt, dass Kultur- und Kreativbranche Bankdarlehen in Milliardenhöhe entgehen

Unternehmen des Kultur- und Kreativsektors in ganz Europa ist diese frustrierende Erfahrung nur allzu vertraut: Mit größter Sorgfalt entwerfen sie einen soliden Geschäftsplan, aber wenn sie damit zu ihrer Bank gehen, um ein Darlehen zu beantragen, damit eine brillante Idee in ein rentables Geschäft umgesetzt werden kann, stehen in der Regel alle außer den größten der Branche vor fest verschlossenen Türen. Eine neue Studie, die die Europäische Kommission veröffentlicht hat, belegt, dass durch ein Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Darlehensmarkt Unternehmen der Kreativwirtschaft Kredite in Milliardenhöhe entgehen. In den nächsten sieben Jahren, so die Studie, könnte die Finanzierungslücke 13,4 Mrd. EUR erreichen.

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EU-Mobilitätsanzeiger: Verbesserungsbedarf bei der Förderung von Studien- und Ausbildungsaufenthalten im Ausland

Deutschland, Belgien, Spanien, Frankreich und Italien haben die besten öffentlichen Unterstützungs- und Beratungssysteme für Studierende, die einen Studien- oder Ausbildungsaufenthalt im Ausland ins Auge fassen. Zu diesem Ergebnis kommt der erste „Mobilitätsanzeiger“ der EU. Der Anzeiger ist eine der Maßnahmen, mit denen die Europäische Kommission der Aufforderung der Mitgliedstaaten1 nachkommt, Hindernisse für Studien- und Ausbildungsaufenthalte im Ausland aus dem Weg zu räumen und damit jungen Menschen zu helfen, die Kompetenzen und Erfahrungen zu erwerben, die sie brauchen, um ihre Beschäftigungschancen zu verbessern.

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Mitgliedstaaten sollten Qualitätssicherung in Hochschulen und Berufsbildungseinrichtungen verbessern

Die Mitgliedstaaten müssen davon abkommen, lediglich einige Kriterien abzuhaken, sie müssen ihre Qualitätssicherungssysteme modernisieren, wenn sie die Leistung von Hochschulen und Berufsbildungseinrichtungen verbessern wollen; so das Fazit zweier Berichte zur Qualitätssicherung in Hochschulbildung und Berufsbildung, die die Europäische Kommission veröffentlicht hat. In den Berichten wird dargelegt, dass zwar Fortschritte zu verzeichnen, aber weitere Reformen notwendig sind, um eine „Qualitätskultur“ zu schaffen, damit die Lehre besser im Einklang mit der Arbeitsmarktrealität und den Bedürfnissen der Gesellschaft steht. Auch wird ein stärkeres Gewicht für internationale Kooperation und die Einbindung der Studierenden in Entscheidungsprozesse gefordert.

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