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e-newsletter - Februar 2013

Androulla Vassiliou
Androulla Vassiliou
Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend
"Die bestehenden Rankings haben die Tendenz, die Errungenschaften in der Forschung zu sehr in den Vordergrund zu stellen; U-Multirank dagegen vermittelt Studierenden und Einrichtungen ein präzises Bild der Leistungen auf mehreren wichtigen Gebieten. Dieses Wissen erleichtert den Studierenden die Wahl der passenden Hochschule. U-Multirank wird zudem zur Modernisierung und zur Verbesserung der Qualität der Hochschulbildung beitragen, indem es den Hochschulen ihre Stärken und Schwächen vor Augen führt und sie aus der Erfahrung anderer lernen lässt."
Im Fokus
Neues internationales Hochschulranking in Dublin vorgestellt
Neues internationales Hochschulranking in Dublin vorgestellt

Im Rahmen einer Konferenz des irischen EU-Ratsvorsitzes wurde am 30. Januar in Dublin das neue Hochschulranking „U-Multirank“ vorgestellt, das mit EU-Mitteln entwickelt wurde. Das neue „mehrdimensionale“ Verfahren bricht mit den herkömmlichen Ansätzen für den Leistungsvergleich zwischen Hochschulen, deren Schwerpunkt meist zu sehr auf der Exzellenz der Forschung liegt. Stattdessen werden die Hochschulen anhand eines breiten Spektrums von Faktoren in fünf Kategorien bewertet: Ansehen der Forschung, Qualität von Lehre und Lernumfeld, internationale Ausrichtung, Abschneiden beim Wissenstransfer (z. B. Partnerschaften mit Unternehmen und Existenzgründungen) und Beitrag zur regionalen Entwicklung. Rund 500 Hochschulen aus allen Teilen Europas und der Welt werden sich voraussichtlich an dem Ranking beteiligen; die ersten Ergebnisse sollen Anfang 2014 vorliegen.

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Bedeutung der Übereinkunft des Europäischen Rates für EU-Programme aus den Bereichen Bildung, Jugend und Kultur

Am 8. Februar sind die Staats- und Regierungschefs aller EU-Mitgliedstaaten (Europäischer Rat) im Hinblick auf den Langzeithaushalt der EU zu einer Übereinkunft gekommen.

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Berufsbildung öffnet jungen Migranten bessere Berufsaussichten

Die Anzahl junger Menschen, die weder in der Schule noch in einer Ausbildung oder Beschäftigung sind, ist erschreckend hoch (europaweit 14 Millionen in der Altersgruppe 15-29). Insbesondere junge Menschen mit Migrationshintergrund sind hiervon betroffen. Die berufliche Bildung öffnet hier jedoch erfolgversprechende Perspektiven. Durch praktische Ausbildung und einem Abschlusszeugnis erhöht sie die Chancen, noch vor dem Ende der Ausbildung einen Job zu finden.

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EU-Kommission: Rote Karte für überhöhte Ablösesummen im Fußball und ungerechte Wettbewerbsbedingungen

Fußballvereine geben jährlich rund 3 Mrd. EUR für Spielertransfers aus, aber nur ein sehr geringer Teil davon kommt kleineren Vereinen oder dem Amateursport zugute. Das zeigt eine Studie der Europäischen Kommission, die kürzlich veröffentlicht wurde.

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Rat „Bildung“ : Schwerpunkt liegt auf Jugendarbeitslosigkeit und Kompetenzen

Der Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit – sie beträgt in der Europäischen Union derzeit rund 24 % – stand bei der Tagung des Rates Bildung, Jugend, Kultur und Sport am 15. Februar in Brüssel im Mittelpunkt. Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, hob hervor, wie wichtig die Modernisierung der Bildungssysteme ist, damit junge Menschen über die Kompetenzen verfügen, die der Arbeitsmarkt verlangt.

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