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Ständige Akkreditierung

Um eine ständige oder zeitlich befristete Akkreditierung zu erhalten, müssen Sie Ihren Antrag online stellen. Das System wird Sie auffordern, verschiedene Dokumente hochzuladen – sorgen Sie dafür, dass Sie sie vorher gescannt haben. Bevor Sie mit dem Antragsverfahren beginnen, sollten Sie die unten aufgeführten Akkreditierungsbedingungen sorgfältig durchlesen. Sobald Ihr Antrag geprüft wurde, erhalten Sie eine Benachrichtigung per E-Mail. Dann müssen Sie sich persönlich zum Akkreditierungsbüro begeben, um die Originale Ihrer Dokumente vorzulegen.

Um Zugang zur Website zu erhalten, müssen Sie sich mit Ihrem ECAS-Benutzernamen und -Kennwort anmelden.  Sollten Sie noch nicht über ein ECAS-Profil verfügen, werden Sie aufgefordert, ein solches anzulegen (Wie richte ich ein ECAS Account ein).

Sie können Ihren Akkreditierungsantragstellen.

Kontakt

Akkreditierungsbüro der Europäischen Kommission

Danielle COULONVAL
Berlaymont -1/PRE6
Rue de la Loi 200/Wetstraat 200
B-1040 Brussels

Tel.: +32.2 (02)29 90170
E-Mail: COMM PRESS ACCREDITATIONS

Das Akkreditierungsbüro ist Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr und nachmittags nach Terminvereinbarung geöffnet.

Medienorganisationen

Bedingungen für die Anerkennung:

  • Sie müssen über eine Satzung verfügen - oder einer Gruppe mit einer solchen Satzung angehören – aus der hervorgeht, dass die Berichterstattung über die Aktivitäten der europäischen Institutionen eines ihrer wichtigsten Ziele ist. Die Tätigkeiten können gegebenenfalls durch Rechnungsunterlagen über die Einnahmenstruktur der Organisation belegt werden.
  • Sie müssen herausgeberisch unabhängig sein, gewerblichen Charakter haben und dürfen keinerlei Einschränkungen hinsichtlich der Verbreitung unterliegen.
  • Ihre Finanzierungsquellen und -modalitäten müssen transparent sein.
  • Elektronische Medien müssen nachweisen, dass ihre Online-Nachrichten mindestens einmal wöchentlich aktualisiert werden und Meldungen über die EU enthalten.

Journalisten

Beizubringende Unterlagen

Um als Journalist/Journalistin akkreditiert zu werden, müssen Sie folgende Dokumente beibringen:

Informationen zu Ihrer Organisation

1 - Ein aktuelles Schreiben des Chefredakteurs oder Direktors des Presseorgans, bei dem Sie beschäftigt sind, aus dem hervorgeht, dass das Presseorgan gewerblichen Charakter hat und seine Informationsverbreitung keinerlei Einschränkungen unterliegt. Die Periodizität der Veröffentlichung muss hinzugefügt werden. In der Regel werden täglich oder wöchentlich erscheinende Publikationen berücksichtigt. Monatlich erscheinende Medien werden auch berücksichtigt, sofern sie regelmäßig europäische Themen abdecken. Erforderlichenfalls kann eine Kopie der Gesellschaftssatzung verlangt werden. Für Rundfunkorgane mit öffentlich-rechtlichem oder gleichwertigem Status ist der Nachweis der gewerblichen Tätigkeit nicht erforderlich.

Anmerkungen:
Da sich das Profil und die Unabhängigkeit der Veröffentlichung aus ihrem Inhalt ergeben, wird der Akkreditierungsausschuss Anträge von Nicht-Journalisten, Lobbyisten usw. zurückweisen.

Zu Ihrer Person

2 - Ein datiertes und mit Unterschrift versehenes Schreiben des Chefredakteurs oder des Direktors des Presseorgans, bei dem Sie beschäftigt sind, aus dem hervorgeht, dass der Journalismus Ihre Haupteinnahmequelle darstellt oder Sie als freier Mitarbeiter beschäftigt sind, dass Sie vornehmlich über europäische Themen berichten und daher häufig Zutritt zu den Presseräumen der Kommission, des Rates und des Europäischen Parlaments benötigen.

Zum Nachweis sind vorzulegen:

  • Fest angestellte Journalisten
    • eine schriftliche Bescheinigung des Herausgebers oder Chefredakteurs des Presseorgans.
    • Zusätzlich können offizielle Dokumente, auf denen Ihr Beruf vermerkt ist, oder ein Presseausweis Ihres Herkunftslandes oder des Landes, in dem Ihr Arbeitgeber ansässig ist, berücksichtigt werden.
  • Freie Journalisten
    • Veröffentlichungen (Artikel und Beiträge).
    • Zahlungsbelege für regelmäßige journalistische Leistungen über einen längeren Zeitraum hinweg.
    • Zusätzlich können offizielle Dokumente, auf denen Ihr Beruf vermerkt ist, oder ein Presseausweis Ihres Herkunftslandes oder sonstige Nachweise journalistischer Tätigkeiten berücksichtigt werden.

3 - Nachweis des Haupt- oder Zweitwohnsitzes in Brüssel oder Umgebung (Kopie des Personalausweises oder eines gleichwertigen Dokuments oder Kopie der Bescheinigung über die Anmeldung in der Gemeinde (commune) des Wohnsitzes oder Kopie des Mietvertrags).

4 - Für EU-Bürgerinnen und -Bürger: Personalausweis oder Reisepass eines EU-Mitgliedstaats. Für Nicht-EU-Bürgerinnen und -Bürger: ein im Ursprungsland ausgestellter Reisepass.

Akkreditierung technischer Mitarbeiter

Um als Fotograf/-in, Kameramann/Kamerafrau, Toningineur/-in oder Produzent/-in akkreditiert zu werden, müssen Sie folgende Dokumente beibringen:

  • Zur Beantragung der Akkreditierung ein datiertes und mit Unterschrift versehenes Schreiben des Chefredakteurs oder des Direktors der Organisation, die sie beschäftigt, aus dem hervorgeht, dass Sie in Vollzeit oder als freier Mitarbeiter bei dem Presseorgan angestellt sind, dass Sie regelmäßig europäische Themen abdecken und daher häufig Zutritt zu den Presseräumen der Kommission, des Rates und des Europäischen Parlaments benötigen.
  • Wenn Sie Freiberufler sind, müssen Sie darüber hinaus ihre regelmäßige Betätigung in einem der genannten Berufe nachweisen sowie Zahlungsbelege für regelmäßige berufliche Leistungen über einen längeren Zeitraum hinweg vorlegen.
  • Nachweis des Haupt- oder Zweitwohnsitzes in Brüssel oder Umgebung (Kopie des Personalausweises oder eines gleichwertigen Dokuments oder Kopie der Bescheinigung über die Anmeldung in der Gemeinde des Wohnsitzes oder Kopie des Mietvertrags).
  • Falls nicht ausdrücklich anders angegeben, können die verlangten Belege auch in Kopie vorgelegt werden.
  • Für technische Pressemitarbeiter ist die Vorlage eines Presseausweises nicht unbedingt erforderlich.

Akkreditierungsverfahren

Der Beratende Akkreditierungsausschuss tritt regelmäßig zusammen. Er bewertet die Anträge einzeln anhand der vorgelegten Unterlagen und prüft gegebenenfalls deren Echtheit. Darüber hinaus kann er zusätzliche Nachweise verlangen, um sich zu vergewissern, dass die genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Der Ausschuss setzt sich aus Vertretern der Kommission, des Rates, des Parlaments und des Internationalen Presseverbands (IPA)zusammen.

Er kann die Akkreditierung jederzeit erneut prüfen und entziehen. Gegebenenfalls können eine Aktualisierung der Angaben und zusätzliche Einkommensnachweise verlangt werden.

Die Akkreditierung erfolgt durch die GD Kommunikation der Kommission auf Grundlage der Entscheidung des Akkreditierungsausschusses.

Bis zur Entscheidung des Akkreditierungsausschusses kann die GD Kommunikation einen Zutrittsausweis für einen befristeten Zeitraum ausstellen, dessen Gültigkeitsdauer auf dem Ausweis vermerkt ist.

Wird Ihnen die Akkreditierung verweigert, können Sie Widerspruch beim Beschwerdeausschuss einlegen, der sich aus den Generaldirektoren der GD COMM der Kommission, der GD F des Rates und der GD INFO des Europäischen Parlaments sowie dem Präsidenten des Internationalen Presseverbands (IPA) zusammensetzt.

Der Beschwerdeausschuss tritt je nach Bedarf zusammen. Bis zur Entscheidung des Beschwerdeausschusses kann Ihnen der Akkreditierungsausschuss eine befristete Akkreditierung gewähren.

Entzug der Akkreditierung

Der Ausschuss behält sich das Recht vor, Journalisten und technischen Pressemitarbeitern den Zutrittsausweis zu entziehen, wenn sie Vorfälle verursachen, die den reibungslosen Ablauf der Presseveranstaltungen der europäischen Organe beeinträchtigen.

Der Entzug der Akkreditierung kann erst nach sorgfältiger Prüfung des jeweiligen Vorfalls erfolgen. Der Betroffene wird schriftlich vom Termin der Ausschusssitzung unterrichtet und kann dort, gegebenenfalls unterstützt von einer Person seiner Wahl, seine Sichtweise der Vorfälle darlegen.

Die Entscheidung des Ausschusses und ihre Begründung werden dem Betroffenen und den Berufsverbänden, denen er angehört, mitgeteilt. Gegen die Entscheidung kann Widerspruch beim Beschwerdeausschuss eingelegt werden.