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2008

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 Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen „EuroGlobe“: Kultur im Dienste der Debatte über Europa

Im Rahmen einer Reihe von Initiativen zur Förderung einer weitreichenden öffentlichen Debatte auf einzelstaatlicher und europäischer Ebene hat die Kommission beschlossen, Finanzhilfen für die Organisation von Veranstaltungen zu vergeben, bei denen die Kultur als Instrument genutzt wird, um ein besseres Verständnis der Rolle und der Maßnahmen der EU und ihrer Auswirkungen in den Mitgliedstaaten zu fördern.

Die Kommission vergibt Finanzhilfen, um die Organisation europaweiter Kommunikationsinitiativen zu fördern, die darauf abzielen, Anreize für Debatten über zentrale europäische Fragen zu geben. Die vorgeschlagenen Kommunikationsveranstaltungen müssen in mindestens zwei der Mitgliedstaaten stattfinden, die zwischen Januar 2009 und Ende 2010 die Ratspräsidentschaft innehaben, und in den Zeitraum fallen, in dem sie tatsächlich den Ratsvorsitz stellen. Diese Kulturveranstaltungen werden zu Debatten und Kommunikationsaktivitäten über die Rolle der EU und ihre wichtigsten Leistungen in einem oder mehreren der folgenden vorrangigen Aktionsbereiche führen: Energie, Klimawandel, Migration und interkultureller Dialog.

Anhänge zum Hauptdokument:

 Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen durch die Vertretungen der Kommission

Am 2. April 2008 verabschiedete die Kommission eine Mitteilung an den Rat, das Europäische Parlament, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen mit dem Titel „Debate Europe – auf den Erfahrungen mit Plan D für Demokratie, Dialog und Diskussion aufbauen“. Während in der ersten Phase von Plan D der Schwerpunkt auf dem Teil „Debatte und Dialog“ lag, wird das Konzept jetzt eine Stufe weiter getragen und der Aspekt von „D wie Demokratie“ in den Mittelpunkt gerückt. Einerseits sollen die Bürger noch besser in die Lage versetzt werden, ihre Wünsche direkt den Entscheidungsträgern gegenüber zu artikulieren, andererseits sollen die Medien in diesem Prozess besser genutzt werden. Diese neue Phase der Teilnahme heiβt „Debate Europe“.

Aufbauend auf den Erfahrungen mit diesen Projekten beabsichtigt die Kommission nunmehr, über ihre Vertretungen in den Mitgliedstaaten Finanzhilfen für gewisse zivilgesellschaftliche Initiativen zu gewähren, die Debate Europe-Ziele in den Mittelpunkt stellen. Diese Ziele sind

  • Priorität 1: Das Zusammenwirken von Bürgern und politischen Entscheidungsträgern
  • Priorität 2: gemeinsames Handeln von EU-Organen und Einrichtungen bei der Förderung einer aktiven Bürgerschaft.

Die Kommission möchte zur Finanzierung von nationalen und regionalen Projekten beitragen, die von zivilgesellschaftlichen Organisationen ins Leben gerufen worden sind, um

  • den Bürger um seine Meinung zu europäischen Fragen zu bitten, die einen direkten lokalen oder nationalen Einfluss auf ihr tägliches Leben haben und
  • die Bürger zu ermutigen, sich mehr über diese Fragen zu informieren und mit den lokalen Meinungsbildnern zu debattieren.

Eine solche finanzielle Unterstützung wird mittels einer Ausschreibung gewährt, die von den Vertretungen der Kommission wie unten angegeben gestartet wird:


Durch Entscheidung C (2008) 3938 von 29. Juli 2008, billigte die Kommission das 2009 Arbeitsprogrammpdf(35 Kb) Übersetzung für diesen Link wählen  der GD-Kommunikation betreffend Subventionen für die Finanzierung der Trägereinrichtungen für die Informationszentren des Europe Direct Netzes in der Europäischen Gemeinschaft.

Auf dieser Grundlage haben die Vertretungen der Europäischen Kommission ihre nationalen Ausschreibungen veröffentlicht, um die Einrichtungen auszuwählen, welche die Informationsstellen "EUROPE DIRECT" im Zeitraum 2009-2012 betreiben werden. Richtlinien für die Bewerber sowie die entsprechenden Unterlagen stehen auf den Internetseiten der Vertretungen zur Verfügung: