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2009 Europäisches Jahr der Kreativität und Innovation
31.03.2008 - Kreativität und Innovationsfähigkeit sollen Schlüsselkompetenzen für alle Bürger Europas werden. Deshalb hat die Europäische Kommission heute den Vorschlag angenommen, 2009 zum Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation auszurufen. Im Verlauf dieses Jahres werden der Rat der Europäischen Union und das Europäische Parlament über den Vorschlag entscheiden.
Nach den Worten von Ján Figel’, dem für Bildung und Kultur zuständigen EU-Kommissar, ist das Europäische Jahr „ein wirksames Mittel, um zur Bewältigung der Herausforderungen beizutragen, und zwar durch Sensibilisierung der Öffentlichkeit, Verbreitung von Informationen über Good Practice, Anregung von Bildung und Forschung, Kreativität und Innovation sowie Förderung einer Grundsatzdebatte und eines Strategiewandels.“
Die Aktivitäten des Europäischen Jahres sollten sich darauf konzentrieren, ein innovations- und kreativitätsfreundliches Umfeld zu schaffen und einen starken Impuls für ein langfristiges politisches Engagement zu geben. Im Vordergrund sollen verschiedene Bildungsthemen wie Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und andere Technologien stehen. Wenn dabei der Schwerpunkt auf die Kreativität gelegt wird, sollte dies die Problemlösungsfähigkeit und die praktische Anwendung von Wissen und Ideen fördern. Alle Formen der Innovation – einschließlich der sozialen und der unternehmerischen – sollen berücksichtigt werden.
Angemessene Beachtung finden auch das künstlerische Schaffen und neue Herangehensweisen in kulturellen Fragen als Möglichkeiten zur Förderung der Kommunikation zwischen den Menschen in Europa und als Follow-up zum laufenden Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs (2008).
Nach den Vorstellungen der EU-Kommission brauchen für das Europäische Jahr keine eigenen Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt zu werden. Bereits bestehende EU-Programme und schon eingeplante Verwaltungsmittel können genutzt werden. Damit alle Interessenten erreicht werden, lädt die Kommission die Mitgliedstaaten ein, nationale Koordinatoren zu ernennen, die in einer kleinen Lenkungsgruppe auf EU-Ebene zusammenarbeiten können.
Weitere Informationen finden Sie über das eTwinning-Portal.
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