EU-Kommissarin Georgieva: Humanitäre Hilfe wird immer gefährlicher
19.08.2010
Humanitäre Hilfe wird immer gefährlicher: Im Jahr 2009 starben dreimal mehr Menschen im Einsatz als zehn Jahre zuvor. Das berichtet Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion. 1999 bezahlten 30 Helfer ihr Engagement mit dem Leben, 2009 waren es schon 102 Tote. 92 Menschen wurden im vergangenen Jahr entführt.
Gerade in Konfliktgebieten würden die Helfer immer häufiger selbst zur Zielscheibe, sagte Georgieva anlässlich des heutigen Welttags für humanitäre Hilfe. Die EU-Kommission bemüht sich kontinuierlich darum, den Schutz des humanitären Personals zu verbessern. Unter anderem wird die EU im September der Vollversammlung der Vereinten Nationen einen entsprechenden Resolutionsentwurf vorlegen. Auch die finanzielle und technische Unterstützung für Einsatzkräfte vor Ort wird verstärkt.
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