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Barroso ruft EP zum Aufbruch auf

09.02.2010

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat das Europäische Parlament zum Aufbruch in eine neue Ära europäischer Politik aufgerufen. Vor der Abstimmung über die neue Kommission sagte Barroso am Dienstag im Plenum in Straßburg: "Unsere wirtschaftliche und soziale Situation verlangt nach einem radikalen Wechsel." Mit dem Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages habe die Europäische Union nun auch die Mittel, um selbstbewusst und erfolgreich in die Zukunft zu gehen. Nur wenn Europa geschlossen auftrete, könne es in der Welt seinen Einfluss angemessen zur Geltung bringen. Entschieden warb Barroso für mehr europäische Koordinierung in der Wirtschaftspolitik. Auch wenn einige Politiker auf nationaler Ebene dagegen seien: "Wenn wir unsere industrielle Basis stärken und neue, gemeinsame europäische Projekte in Gang bringen wollen, dann ist eine stärkere wirtschaftliche Koordinierung der einzige Weg", sagte er.

Barroso warb für die Ziele der Europa 2020-Strategie: Einen erfolgreichen Weg aus der Krise, eine Vorreiterrolle bei Klimaschutz und Energieeffizienz, neue Wachstumsquellen und sozialer Zusammenhalt, die Stärkung von Freiheit und Sicherheit sowie eine neue Ära für Europas Rolle in der Welt.

Das Parlament will am Dienstag über die neue Kommission und eine neue Vereinbarung über die Zusammenarbeit von Kommission und EP unter dem Lissabon-Vertrag abstimmen.

Barrosos Rede im französisch-englischen Original finden Sie hier.

Die Liste der designierten Kommissare mit Lebensläufen finden Sie hier.

Mehr Informationen zur künftigen Politik der Kommission finden Sie hier.

Mehr zur Parlamentsdebatte finden Sie auf der Website des EP.

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