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EU-Studie: Ostdeutsche bald älteste Europäer

21.01.2010

Viele ostdeutsche Regionen werden 2030 die EU-weit durchschnittlich älteste Bevölkerung haben. Dies ist ein Ergebnis des aktuellen Berichts des Europäischen Statistikamts Eurostat, der die Bevölkerungsentwicklung von 281 europäischen Regionen bis 2030 unter die Lupe genommen hat. Demnach lebt dann im europäischen Vergleich die älteste Durchschnittsbevölkerung in Chemnitz, mehr als ein Drittel der Menschen (37,3 Prozent) werden dort 2030 voraussichtlich über 65 Jahre alt sein. Direkt dahinter liegen Sachsen-Anhalt (36 Prozent), das nordöstliche Brandenburg (35,2 Prozent), Dresden (35,9 Prozent), Thüringen (35,6 Prozent), das südwestliche Brandenburg (33,1 Prozent) und Mecklenburg Vorpommern (34,4 Prozent). Sieben der insgesamt zehn Regionen mit dem ältesten Bevölkerungsdurchschnitt von über 52,8 Jahren werden 2030 ostdeutsche Regionen sein. Zusätzlich zur wachsenden Alterung wird die Bevölkerung in diese Regionen in den nächsten 20 Jahren um mehr als ein Fünftel abnehmen.

Ein Gegentrend zeichnet sich in Hamburg ab. Dort wird nach Eurostat-Prognosen 2030 die Zahl der über 65- Jährigen auf 17 Prozent sinken, gleichzeitig wird die Bevölkerung von derzeit 1,8 Millionen auf 2,2 Millionen Menschen anwachsen. Insgesamt wird die Bevölkerung in Deutschland bis 2030 von derzeit rund 82 Millionen auf 80 Millionen Einwohner zurückgehen. EU-weit dagegen wird die Gesamtbevölkerung in den nächsten 20 Jahren voraussichtlich von 499,4 Millionen auf rund 520 Millionen Einwohner ansteigen.

Zu den Details der Eurostat-Studie gelangen Sie hier.

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