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Erasmus+ startet in Deutschland: Mehr Mobilität für 600.000 junge Menschen

24.04.2014 Die Erfolgsgeschichte des Bildungsprogramms Erasmus wird fortgesetzt: in den kommenden sieben Jahren wird das Nachfolgeprogramm Erasmus+ schätzungsweise 600 000 Deutschen zu einer Auslandserfahrung verhelfen.

Darauf wies Bildungskommissarin Androulla Vassiliou heute (Donnerstag) während der nationalen Auftaktveranstaltung für Erasmus+ in Berlin hin.

Zusammen mit Bundesbildungsministerin Johanna Wanka und Bundesjugendministerin Manuela Schwesig wies die Kommissarin darauf hin, dass die finanziell deutlich bessere Ausstattung von Erasmus+ jungen Menschen einzigartige Angebote und Chancen bietet, sich persönlich weiterzuentwickeln und wichtige berufliche Kompetenzen anzueignen.

Europaweit wird das neue Bildungsprogramm vier Millionen Menschen ermöglichen, im Rahmen eines Studiums, einer Ausbildung oder eines Freiwilligendienstes ein anderes Land zu gehen, eine andere Kultur, eine andere Sprache und andere Menschen kennenzulernen. Die Mittel für Erasmus+ wurden für den Zeitraum bis 2020 um 40 Prozent auf fast 15 Mrd. Euro aufgestockt. Deutschland erhält alleine 2014 rund 165 Mio. Euro aus dem Erasmus+-Programm – das sind 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Jeder EU-Mitgliedsstaat könne mit dem Programm auch eigene Schwerpunkte setzen. So könne Deutschland das Programm auch nutzen, um hiesige Herausforderungen anzugehen, zum Beispiel das Bildungsniveau benachteiligter Gruppen zu heben, die frühkindliche Erziehung und Betreuung zu verbessern und in Ganztagsschulen zu investieren, so Vassiliou.

Vassiliou unterstrich: "Unsere Botschaft an die Mitgliedstaaten ist klar: Auch in Zeiten der Haushaltskonsolidierung muss weiter in Bildung und Ausbildung investiert werden. (…) Es ist unsere Pflicht, jungen Menschen den Übergang von einer Bildungsphase in die nächste und letztlich in die Arbeitswelt zu erleichtern. Hier dürfen wir nicht versagen: Wir müssen unserer Jugend das Rüstzeug geben, das sie braucht, um ihren eigenen Weg zu einem erfüllten Leben und ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Hier kann Europa Großes bewirken."

Zur Rede der Kommissarin in englischer Sprache gelangen Sie hier.

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Mehr zu Erasmus+ hier.

Pressekontakt: Nikola John, Tel.: +49 (30) 2280 2340

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