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Währungskommissar Rehn kommentiert Herabstufung der EU durch Standard & Poor's

20.12.2013 Die Europäische Kommission nimmt die Herabstufung des Langfristratings der Europäischen Union  durch die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) auf "AA+" zur Kenntnis.

Wirtschafts- und Währungskommissar Olli Rehn betonte, dass alle Mitgliedsstaaten auch während der Finanzkrise ihre Beiträge für den EU-Haushalt stets pünktlich und in voller Höhe gezahlt haben.

Die beiden anderen großen Ratingagenturen Fitch und Moody's behalten ihre Top-Ratingnote "AAA" für die Europäische Union bei.

Wirtschafts- und Währungskommissar Olli Rehn erklärte: "Die Kommission ist der Ansicht, dass das Kreditrating für die EU auf eigener Basis beurteilt werden sollte, da der EU-Haushalt unter den EU-Verträgen einen besonderen Status genießt, also keine Defizite und keine Schulden aufweist. Die 28 Mitgliedsstaaten sind verpflichtet, stets für einen ausgeglichenen EU-Haushalt zu sorgen. Zudem hat die EU starke Einnahmen durch eigene Mittel. Die Kommission ist anderer Meinung als S&P und hält die Beiträge der Mitgliedsstaaten auch in einem Stressszenario nicht für fraglich. Alle Mitgliedsstaaten haben auch während der Finanzkrise ihre Beiträge für den EU-Haushalt stets pünktlich und in voller Höhe gezahlt."

Die Erklärung von Währungskommissar Rehn im Wortlaut (in englischer Sprache).

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