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Millionenförderung für EU-Pionierforschung: Universität des Saarlandes und Max-Planck-Institut forschen zu Datenschutz und Sicherheit im Internet

18.12.2013 Der Europäische Forschungsrat hat heute Förderungen in Millionenhöhe an 13 EU-Forschungsprojekte vergeben.

Insgesamt sind 45 Forscher aus elf Ländern beteiligt, zwölf davon kommen aus Deutschland. Die so genannten Synergie-Finanzhilfen gehen an Teams von zwei bis vier Spitzenforschern, die sich aufgrund ihrer ergänzenden Fähigkeiten, Kenntnisse und Ressourcen einzigartige und bahnbrechende Ergebnisse zum Ziel setzen können. Die Projekte erhalten für die kommenden sechs Jahre jeweils bis zu  15 Mio. Euro.

„Man muss Risiken in Kauf nehmen, wenn man außergewöhnliche Ergebnisse erzielen will. Bei den ERC-Synergie-Finanzhilfen geht es um Investitionen in besondere Forschungsarbeiten mit Beteiligung von Spitzenforschern. Diese Projekte werden die Grenzen unseres Wissens weiter ausdehnen. Und genau solche Initiativen brauchen wir, wenn wir Europa innovativer und weltweit wettbewerbsfähiger machen wollen”, sagte EU-Forschungskommissarin Máire Geoghegan-Quinn.

In Deutschland erhalten unter anderem Michael Backes von der Universität des Saarlandes sowie Peter Druschel, Rupak Majumdar und Gerhard Weikum vom Max-Planck-Institut knapp 10 Mio. Euro für ihr Forschungsprojekt zur Internetsicherheit. Die vier führenden Computerspezialisten wollen in ihrem Verbundprojekt imPACT gemeinsam mit Juristen, Sozialwissenschaftlern und Wirtschaftsexperten Lösungen für eine bessere Privatsphäre und mehr Datenschutzes finden. Ziel ist es, den Internetnutzern von morgen die Kontrolle über ihre persönlichen Daten zurückzugeben. Die Prototypen-Software, die sie in dem Projekt entwickeln und die Messdaten aus ihren Feldversuchen mit Internet-Dienstleistungen werden frei verfügbar sein.

Mehr Informationen zu den europäischen Synergie-Finanzhilfen entnehmen Sie bitte der vollständigen Pressemitteilung.

Informationen zu den Finanzhilfeempfängern finden Sie hier , Projektbeispiele, unter anderem imPact, hier.

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