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Troika sieht Portugal auf gutem Weg

17.12.2013 Teams der Europäischen Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) haben ihre zehnte Prüfmission zur Umsetzung des wirtschaftlichen Anpassungsprogramms für Portugal abgeschlossen.

Das Programm läuft nach Plan, jedoch steht das Land weiter vor großen Herausforderungen.

Seit dem letzten Arbeitsbesuch der internationalen Geldgeber haben sich die Anzeichen des Aufschwungs verfestigt. Portugal hält die vereinbarten Fiskalziele ein. Der Bankensektor ist stabilisiert, aber nach wie vor kaum profitabel. Das Programm umfasst Kredite von 52 Mrd. Euro von der EU und 26 Mrd. Euro vom IWF. Nach Zustimmung der Eurogruppe, des EU-Finanzministerrates (Ecofin) und dem Executive Board des IWF kann die nächste Tranche von 2,7 Mrd. Euro ausgezahlt werden.

Weitere Strukturreformen in Portugal werden nötig sein, um das Wachstum in den kommenden Jahren anzukurbeln. Sofern die Regierung das Programm weiter konsequent umsetzt, sind die Euro-Staaten bereit, Portugal weiter zu unterstützen, bis das Land sich wieder selbständig am Markt finanzieren kann.

Portugals Nachbarland Spanien wird das europäische Hilfsprogramm für seinen Finanzsektor wie geplant im Januar verlassen. Eine Delegation der Europäischen Kommission, der EZB, der europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA und des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) hat vom 4. bis 13. Dezember die fünfte und letzte Prüfmission absolviert. Spanien hat alle notwendigen Maßnahmen zur Stabilisierung seiner Banken eingeleitet.

Erklärung von Kommission, EZB und IWF zu Portugal.

Erklärung von Kommission und EZB zu Spanien.

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