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EU-Außenbeauftragte vermittelt in Kiew

10.12.2013 Vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Lage in der ukrainischen Hauptstadt ist die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton heute (Dienstag) nach Kiew gereist.

Sie will dort zwischen der Regierung und der Opposition vermitteln, um auf eine politische Lösung der Krise hinzuwirken. Neben Regierungsvertretern und Präsident Janukowitsch wird sie mit verschiedenen Oppositionsführern, darunter Vertreter der prowestlichen "EuroMaidan"-Bewegung, Menschenrechtler sowie Boxweltmeister Witali Klitschko zusammenkommen. Kommissionspräsident José Manuel Barroso hatte gestern nach einem Telefonat mit Janukowitsch ihren zweitägigen Besuch in dem Land angekündigt.

Ashton zeigte sich besorgt über die gewaltsame Erstürmung des Sitzes der größten Oppositionspartei Batkiwtschina (Partei Vaterland). "Ich verfolge beunruhigt die Berichte über das gewaltsame Eindringen der Polizei in das Büro der größten Oppositionspartei Batkiwtschina. Das geschieht am selben Tag, an dem Janukowitsch die Einrichtung eines runden Tisches vorgeschlagen hat, der alle politische Kräfte und die drei ehemaligen Präsidenten der Ukraine zusammen bringen will. Ich appelliere an die ukrainischen Behörden, allergrößte Zurückhaltung zu üben und von weiterer Gewaltanwendung abzusehen, damit eine Verhandlungslösung in der gegenwärtigen Blockadesituation Raum findet", unterstrich Ashton.

Die vollständige Pressemitteilung in englischer Sprache können Sie hier nachlesen und hier .

Weitere Informationen zu den Beziehungen von EU und Ukraine gibt es auf Englisch hier.

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