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Philippinen: EU stellt Soforthilfe bereit

11.11.2013 Nach den Verwüstungen und Tausenden von Toten durch den Taifun "Haiyan" auf den Philippinen hat die Europäische Union als erste Reaktion drei Millionen Euro als Soforthilfe für die am stärksten betroffenen Regionen zugesagt.

Die EU-Kommission hat außerdem ein Team zur Unterstützung der Behörden entsandt. "Das Europäische Reaktions- und Koordinierungszentrum beobachtet genau die Situation und unsere Hilfskräfte bleiben vor Ort, um weitere dringend benötigte Unterstützung zu identifizieren", sagte gestern (Sonntag) die für humanitäre Hilfe zuständige Kommissarin Kristalina Georgieva. Kernziel ist dabei, den obdachlosen Opfern Unterkünfte und Hilfe für andere grundlegende Bedürfnisse bereitzustellen. Sowohl die Kommissare als auch Kommissionspräsident José Manuel Barroso haben ihre tiefe Trauer über die sehr schweren menschlichen Verluste ausgedrückt.

Entwicklungshilfekommissar Andris Piebalgs, der sich derzeit auf den Philippinen aufhält, hat heute (Montag) ein Treffen der EU-Botschafter in der philippinischen Hauptstadt Manila einberufen, um von den EU-Hilfskräften vor Ort eine Einschätzung über das Ausmaß der Zerstörung zu erhalten. Daraus wird sich dann die weitere Koordinierung der Notfallhilfe ergeben.

Gleichzeitig will Piebalgs zusätzliche acht Millionen Euro Förderung für den wirtschaftlichen und sozialpolitischen Wiederaufbau in der Konfliktregion Mindanao bereitstellen. Auf der Insel kämpfen muslimische Rebellen seit Jahren für ihre Unabhängigkeit vom philippinischen Staat.

Die vollständige Pressemitteilung dazu finden Sie hier, hier und hier.

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