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Tourismus-Branche in Europa trotzt der Krise

27.09.2013 Gute Nachricht am Welttourismustag: Im ersten Halbjahr 2013 besuchten fünf Prozent mehr Touristen die europäischen Länder als noch im Jahr zuvor.

Dies geht aus einer heute (Freitag) von der Kommission präsentierten Veröffentlichung der Welttourismusorganisation (UNWTO) hervor. Insbesondere Länder in Mittel- und Osteuropa wie Lettland und die Slowakei erlebten einen Zuwachs von neun Prozent. Bei den südlichen Ländern, die insgesamt sechs Prozent mehr Besucher verzeichneten, ist Spanien der Favorit, gefolgt von Italien und Frankreich. Österreich und Deutschland liegen der Studie zufolge im Mittelfeld.

Industriekommissar Anonio Tajani sagte: "Der Tourismus war für mich immer eine Priorität, weil diese Branche mit nahezu 20 Millionen Beschäftigten mit anderen zentralen Bereichen wie der Kultur, dem Lebensmittel-, Mode- und Baugewerbe sowie dem Verkehrssektor verflochten ist. Wir sollten uns weiterhin für einen florierenden Tourismus in Europa einsetzen. Unsere Initiative zur Vereinfachung der Visabestimmungen soll mehr Touristen aus den Schwellenländern anziehen. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir durch unsere Zusammenarbeit politische und administrative Hemmnisse abbauen und das Wirtschaftswachstum ankurbeln können."

Arbeitsplätze im Tourismus sind besonders attraktiv für junge Menschen, bei denen die Arbeitslosenquote bei 23,5 Prozent – in einigen Regionen sogar bei 50 Prozent – liegt. Die Branche kämpft dennoch damit, geeignete Fachkräfte in Europa zu finden. Zur Förderung von Beschäftigung und Mobilität in der Branche hat die Kommission daher das erste europaweite Stellenportal EURES eingerichtet, das Arbeitsangebote auch in der Tourismusbranche aufführt. In Kürze wird es möglich sein, über das Portal gezielt nach für den Tourismus relevanten Qualifikationen zu suchen.

Mehr Informationen dazu finden Sie in der vollständigen Pressemitteilung.

Mehr zu den Ergebnissen der  Tourismussaison 2013.

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