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Ägypten: Ashton fordert Freilassung Mursis

18.07.2013 Nach ihrer Rückkehr aus Ägypten hat Catherine Ashton, die Außenbeauftrage der EU und Kommissionsvizepräsidentin, ihre Zusage erneuert, dem Land beim Aufbau demokratischer und wirtschaftlicher Strukturen zu helfen.

Sie forderte bei ihrem Besuch auch die Freilassung des gestürzten ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi. Persönlich habe sie ihn nicht treffen können, seitens der Übergangsregierung sei ihr jedoch versichert worden, er sei wohlauf. "Ich denke, alle politischen Gefangenen sollen frei gelassen werden", forderte die Außenbeauftragte. Sie ergänzte: "Mir ist nichts zu Ohren gekommen, was den Eindruck nahe legt, Ägypten könne einen anderen Weg als den eigenen einschlagen. Ägypten ist ein starkes und wichtiges Land. Das gilt nicht nur für die Region, sondern weltweit. Die Zukunft des Landes wird von seiner Bevölkerung bestimmt."

Ashton war mit Vertretern der ägyptischen Übergangsregierung zusammengetroffen. Sie sprach unter anderen mit dem neuen Regierungschef Hasem al-Beblawi, Übergangspräsident Adli Mansur, Interimsvizepräsident Mohammed ElBaradei und Armeechef Abdel Fattah al-Sisi. Zudem traf sie sich mit Vertretern der Tamarod-Bewegung und der der Muslimbruderschaft nahestehenden Freiheits- und Gerechtigkeitspartei.

Zum vollständigen Statement von Ashton gelangen Sie hier.

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