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Zahl der Erasmus-Studierenden überschreitet Drei-Millionen-Marke

08.07.2013 Im Ausland zu studieren oder ein Praktikum zu absolvieren wird immer beliebter: Seit Beginn des EU-Austauschprogramms Erasmus im Jahr 1987 haben mehr als drei Millionen junge Europäer ihre Heimatuniversität für einige Monate verlassen, um mit Hilfe von Erasmus Auslandserfahrung zu sammeln.

Das geht aus der aktuellen Erasmus-Statistik hervor, welche die Europäische Kommission heute (Montag) vorgestellt hat. Im Hochschuljahr 2011/2012 absolvierten erstmals mehr als 250 000 Studenten mit dem Erasmus-Programm einen Teil ihres Hochschulstudiums oder ein Praktikum im Ausland. Die meisten von ihnen kamen aus Spanien (39 545 Studenten). Deutschland lag mit 33 363 Teilnehmern auf dem zweiten Platz, gefolgt von Frankreich mit 33 269 Studierenden. Das beliebteste Zielland war ebenfalls Spanien mit 39 300 Erasmus-Teilnehmern. Deutschland lag mit 27 872 hinter Frankreich (28 964) auf Rang drei. Unter den Hochschuleinrichtungen, welche die meisten Erasmus-Studenten aufgenommen haben, war die Technische Universität München mit 922 Studierenden auf Platz 18 die erste deutsche Hochschule.

Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, sagte: „Mit diesen neuen Rekordzahlen haben wir unsere Zielvorgabe von drei Millionen Erasmus-Studierenden übertroffen – sie sind der Beweis dafür, dass der Erfolg und die Beliebtheit des Programms ungebrochen sind. Angesichts der schwierigen Wirtschaftslage und der hohen Jugendarbeitslosigkeit ist Erasmus wichtiger denn je: Dank der Kompetenzen und der internationalen Erfahrung, die sie bei ihrem Aufenthalt erworben und gesammelt haben, haben ehemalige Erasmus-Studierende bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und sind häufiger mobil.“
Rund 205 000 Studierende verbrachten im Hochschuljahr 2011/2012 im Durchschnitt sechs Monate an einer Universität oder sonstigen Hochschuleinrichtung in einem anderen Teilnahmeland. Damit erhöhte sich die Zahl der Erasmus-Studierenden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,5 Prozent. fast 50 000 Erasmus-Studierende absolvierten ein Auslandspraktikum mit dem Erasmus-Programm. Das entspricht einem Zuwachs um 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Aus dem Erasmus-Programm wird aber nicht nur der Austausch von Studierenden und Hochschulpersonal gefördert – darüber hinaus werden auch Fördermittel für Gemeinschaftsprojekte, Sommerkurse und Netzwerke bereitgestellt, um die Qualität der Bildung zu verbessern.

Weitere Informationen dazu erhalten Sie in der vollständigen Pressemitteilung hier.     

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