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Gas aus dem Kaspischen Meer: EU-Kommission begrüßt Entscheidung zur TAP-Pipeline

28.06.2013 Künftig wird Gas aus dem Kaspischen Meer direkt nach Europa fließen.

Die Europäische Kommission hat die heutige (Freitag) Entscheidung des Shah Deniz II-Konsortiums für den Bau der Trans-Adriatischen Pipeline (TAP) von der türkischen Grenze über Griechenland und Albanien nach Italien begrüßt. Zusammen mit der TANAP-Pipeline in der Türkei wird sie eine direkte Verbindung zwischen dem aserbaidschanischen Gasfeld und der EU bilden. "Dies ist ein gemeinsamer Erfolg Europas und einen Meilenstein für die Stärkung unserer Versorgungssicherheit", erklärte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. Energiekommissar Günther Oettinger fügte hinzu: "Wir haben jetzt einen neuen Partner für die Lieferung von Gas. Ob das System aus zwei Gaspipelines, TANAP und TAP, oder aus einer einzigen Pipeline besteht, wie bei früheren Projekten geplant, macht keinerlei Unterschied für unsere Energiesicherheit."

Die Internationale Energieagentur (IEA) schätzt, dass der Gasbedarf Europas bis 2030 auf 622 Milliarden Kubikmeter ansteigen wird (derzeit: 526 Milliarden). Seit der Gaskrise 2009 strebt die Europäische Union verstärkt die Diversifizierung ihrer Gasimporte an, um insbesondere die Versorgung Südosteuropas sicherzustellen. Dazu gehört auch die Öffnung des Südlichen Gaskorridors, um eine direkte Verbindung zu den Gasvorkommen im Kaspischen Meer zu schaffen. An der TAP-Pipeline ist neben dem Schweizer Axpo-Konzern und Statoil aus Norwegen auch E.ON zu 15 Prozent beteiligt.

Mehr Informationen in der vollständigen Pressemitteilung.

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