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Deutschland erteilt die meisten positiven Asylentscheidungen in der EU

18.06.2013 Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben im vergangenen Jahr 102.700 Asylbewerber als schutzberechtigt anerkannt.

Das sind 18.400 Menschen mehr als 2011. Die höchste Zahl verzeichnete im Jahr 2012 Deutschland, das 22.200 positive Asylentscheide erteilte, gefolgt von Schweden  mit 15.300 sowie dem Vereinigten Königreich (14.600) und Frankreich (14.300). Diese Zahlen hat das statistische Amt der Europäischen Union Eurostat heute (Dienstag) im Vorfeld des Weltflüchtlingstages am 20. Juni veröffentlicht.
 
Die meisten Personen, denen der Schutzstatus zuerkannt wurde, waren Staatsangehörige aus Syrien, Afghanistan und Somalia. Von den 18.700 Syrern, die in der EU27 den Schutzstatus erhielten, wurden mehr als 70 Prozent in Deutschland (8400) und in Schweden (5000) verzeichnet. Von den 13.500 Afghanen, die den Schutzstatus erhielten, wurden 3200 in Deutschland, 2800 in Schweden, 1900 in Österreich und 1500 in Belgien registriert und von den 8100 Somaliern 2100 in Schweden sowie jeweils 1100 in Malta und in den Niederlanden.

Im Jahr 2012 wurden in der EU insgesamt 407.300 Entscheidungen über Asylanträge gefällt, davon 274.500 in erster Instanz und 132.800 in endgültigen Berufungsentscheiden. Bei Entscheidungen in erster Instanz wurde 77.300 Personen der Schutzstatus zugesprochen, während weitere 25.400 Personen den Schutzstatus durch einen endgültigen Berufungsentscheid erhielten. Von den insgesamt 102.700 Personen, denen im Jahr 2012 der Schutzstatus zuerkannt wurde, erhielten 51.400 den Flüchtlingsstatus, 37.100 subsidiären Schutz und 14.200 eine Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen.

Mehr Informationen erhalten Sie in der vollständigen Pressemitteilung.

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