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EU-Kommission will Seehäfen zukunftsfest machen

23.05.2013 Die Europäische Kommission hat heute (Donnerstag) eine neue Initiative für 319 europäische Seehäfen vorgestellt.

uch 16 deutsche Häfen sind darunter – unter anderem Bremerhaven, Rostock, Wismar und Kiel.
Die Kommission will mit ihrem Vorschlag ein echtes europäisches Hafennetz innerhalb des europäischen Binnenmarktes aufbauen. Sie schlägt Leitlinien und rechtliche Änderungen vor, die den Betrieb und die Hinterlandanbindungen dieser Häfen verbessern und den Hafenbetreibern mehr finanzielle Autonomie verschaffen sollen.  Mehr Geld für  Anbindung dieser Häfen an Schienenwege, Binnenwasserstraßen und Straßen soll aus dem  "Connecting Europe" –Programm kommen.

EU-Verkehrskommissar Siim Kallas erklärte dazu: „Die heutigen Vorschläge werden die europäischen Hafendienste auf den Stand des 21. Jahrhundert bringen, zur Mobilisierung von Investitionen beitragen und die Schaffung von Arbeitsplätzen dort erleichtern, wo sie am dringendsten gebraucht werden.”

74 Prozent der europäischen Ein- und Ausfuhren gehen über den Seeweg, und ein Fünftel dieser Güter wird ausschließlich durch drei Häfen abgefertigt: Rotterdam, Hamburg und Antwerpen. Diese unterschiedliche Leistung der Häfen führt zu Überlastungen und zusätzlichen Kosten für Schiffsführer, Verkehrsunternehmen und Verbraucher. Die neuen Vorschläge können der europäischen Wirtschaft Einsparungen bis zu 10 Milliarden Euro bis 2030 ermöglichen und dazu beitragen, dass im Kurzstreckenseeverkehr neue Verbindungen entstehen.

Mehr Informationen entnehmen Sie bitte der vollständigen Pressemitteilung und diesem Memo.

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