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Steuerbetrug und Steuerflucht: Barroso fordert Gegenwehr

21.05.2013 Vor dem morgigen Europäischen Rat hat EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso die Mitgliedstaaten aufgefordert, im Kampf gegen Steuerflucht Ergebnisse zu liefern.

"Die schwierigen wirtschaftlichen Aussichten sollten alle Kräfte in uns wachrütteln - sowohl auf Europäischer Ebene als auch in den Mitgliedstaaten -,  um jeden Wachstumshebel, den wir in der Hand haben, in Gang zu setzen und jeden möglichen Impuls zu geben, um Bürgern und Unternehmen durch diese schwierige Zeit zu helfen", sagte der Präsident vor den Abgeordneten des Europäischen Parlaments.

Barroso fordert angesichts des jährlichen Schadens von geschätzt 1000 Milliarden Euro durch Steuerbetrug und Steuerhinterziehung in der EU, dass die Mitgliedstaaten konkrete Maßnahmen ergreifen: "Wie können wir den ehrlichen Haushalten und Unternehmen erklären, dass andere Teile der Gesellschaft und Unternehmen es vorsätzlich vermeiden, ihre Steuern zu zahlen? Wie können wir es rechtfertigen, dass die Haushaltskonsolidierung die Mitgliedstaaten zwingt, ihre Ausgaben zu senken, aber gleichzeitig ganze Stapel von Bargeld, die eigentlich für die öffentlichen Kassen bestimmt sind, niemals eingesammelt werden?" Es sei nun nicht mehr die Zeit für weitere Analysen, sondern für konkrete Maßnahmen.

Die vollständige Rede erhalten Sie hier.

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