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Erster Bodenatlas für Afrika zeigt Bedrohungen und Schutzmaßnahmen auf

26.04.2013 Die Europäische Kommission hat heute (Freitag) den ersten Bodenatlas für Afrika vorgestellt.

Der Atlas stützt sich auf Beiträge einer Gruppe international anerkannter Bodenwissenschaftler aus Afrika und Europa, die vom internen wissenschaftlichen Dienst der Europäischen Kommission (JRC) koordiniert wurde. Sein Ziel ist es, das Bewusstsein für die lebenswichtige Bedeutung des Bodens in Afrika zu schärfen.

EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard erklärte bei der Vorstellung des Bodenatlas für Afrika im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung der Europäischen Kommission und der Kommission der Afrikanischen Union in Addis Abeba: "Die Böden Afrikas sind sowohl für die Anpassung an den Klimawandel als auch für dessen Eindämmung von zentraler Bedeutung, und sie bilden die Grundlage für nachhaltige Entwicklung und Nahrungsmittelsicherheit."

Máire Geoghegan-Quinn, EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft, fügte hinzu: "Mit der umfassenden Untersuchung zu dieser begrenzten natürlichen Ressource möchten wir den Menschen bewusst machen, dass wir die Böden in Afrika besser schützen und nachhaltig mit ihnen umgehen müssen."

Der Bodenatlas ist eine gemeinsame Initiative der Europäischen Union, der Afrikanischen Union und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen. Ihr Ziel ist es, die nachhaltige Nutzung der Bodenressourcen in Afrika und die globale Partnerschaft zum Schutz des Bodens und der Nahrungsmittelsicherheit (Global Soil Partnership for Food Security) zu fördern und zu unterstützen. In dem Atlas werden Ursprung und Funktionen des Bodens erläutert und die verschiedenen Bodenarten sowie ihre Bedeutung für die Bewältigung lokaler und globaler Herausforderungen beschrieben. Zudem zeigt der Atlas die wichtigsten Bedrohungen für den Boden und die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Bodenressourcen auf.

Mehr Informationen in der vollständigen Pressemitteilung.

Zum Atilas gelangen Sie hier.

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