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Marie-Curie-Stipendien: 227 Millionen Euro für Forscher

15.03.2013 So viel Geld wie noch nie stellt die Europäische Kommission in diesem Jahr für das Marie-Curie-Programm zur Verfügung: Mit 227 Millionen Euro wird sie rund 1000 erfahrene Forscher finanziell unterstützen und dadurch deren Mobilität inner- und außerhalb Europas fördern.

Androulla Vassiliou, für die Marie-Curie-Maßnahmen zuständige EU-Kommissarin, sagte: "Mit unseren Marie-Curie-Stipendien unterstützen wir Spitzenforschung – etwa im Gesundheitswesen –, die bahnbrechende Leistungen hervorbringen und das Leben von Millionen Menschen verändern kann. So haben jüngst Marie-Curie-Stipendiaten wegweisende Forschungsarbeiten zur Bekämpfung von Hepatitis C und Malaria durchgeführt."

Über Marie-Curie-Maßnahmen können Forscher unabhängig von ihrem Alter, Geschlecht oder ihrer Nationalität Finanzhilfen erhalten. Zusätzlich zu Stipendien können sie Erfahrungen im Ausland und in der Privatwirtschaft sammeln und ihre Ausbildung durch andere Kompetenzen oder Disziplinen, die für ihre Laufbahn wertvoll sein können, aufwerten. Von 2007 bis 2013 profitierten 1332 deutsche Forscher und 1558 wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland vom Maire-Curie-Programm.

Wissenschaftler können sich noch bis zum 14. August 2013 um ein Stipendium bewerben, wenn sie Erfahrungen sammeln möchten wie Armando Arias Esteban aus Madrid, der zwei Jahre am Imperial College in London verbrachte: „Das Prestige der Marie-Curie-Maßnahmen und die ausgezeichneten Bedingungen haben mich bewogen, mich zu bewerben. Dank eines Stipendiums für den Aufenthalt in einem anderen europäischen Land konnte ich in London arbeiten und umfassende internationale Kontakte knüpfen", erzählt der Stipendiat. Seit 2007 wurden bereits mehr als 4000 Marie-Curie-Stipendien gewährt. Die geförderten Forscher hatten mehr als 90 unterschiedliche Nationalitäten und waren in 50 Ländern tätig. Bevorzugtes Zielland der Marie-Curie-Stipendiaten ist das Vereinigte Königreich, gefolgt von den USA, Frankreich, Deutschland und der Schweiz.

Informationen zur Bewerbung finden Sie hier, die ausführliche Pressemitteilung hier.

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