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Meerespolitik: Europäischer Rahmen für maritime Raumordnung und Küstenzonenmanagement

13.03.2013 Offshore-Windanlagen, Unterwasserkabel, Pipelines, Schifffahrt, Fischerei: die Europäische Kommission pocht auf mehr Koordinierung und Nachhaltigkeit bei der Bewirtschaftung von Europas Meeren und Küsten.

Sie hat dafür heute (Mittwoch) einen Gesetzesvorschlag vorgelegt, der auf die Schaffung eines gemeinsamen europäischen Rahmens für die maritime Raumordnung und das integrierte Küstenzonenmanagement in der EU abzielt. Die für maritime Angelegenheiten und Fischerei zuständige EU-Kommissarin Maria Damanaki erklärte: "Wir schlagen heute einen weiteren Schritt der integrierten Meerespolitik der Europäischen Union vor. Durch die Förderung von nachhaltiger Entwicklung und Investitionen auf See wird die Richtlinie dazu beitragen, das Potenzial der blauen Wirtschaft in Europa in den Bereichen Wachstum und Beschäftigung auszuschöpfen."

EU-Umweltkommissar Janez Potočnik sagte: "Diese Initiative wird zu einer gesunden Umwelt und besseren Lebensbedingungen für die 200 Millionen europäischen Bürger beitragen, die in Küstenregionen leben. Darüber hinaus sollte sie auch die Erhaltung einzigartiger und unterschiedlicher Küstengebiete und Ökosysteme begünstigen, die wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere darstellen."

Mit ihren heutigen Vorschlägen fordert die Europäische Kommission die Mitgliedstaaten auf, ihre land- und seegestützten Tätigkeiten in maritimen Raumordnungsplänen zu erfassen und Strategien zum Küstenzonenmanagement zu entwickeln. Eine bessere Koordinierung wäre in mehreren Bereichen vorteilhaft, z. B. bei der Anbindung von Offshore-Windkraftanlagen an die Stromnetze an Land oder bei der Arbeit an Infrastruktur zum Schutz der Küsten vor Erosion und Klimawandel, der sich auch auf Aktivitäten in den Küstengewässern auswirkt. Mindestens müssen die Mitgliedstaaten in Zusammenarbeit mit ihren Nachbarn dafür sorgen, dass durch ihre maritime Raumordnung und ihr Küstenzonenmanagement nachhaltiges Wachstum gefördert wird.

Die Vorschläge werden jetzt vom Europäischen Parlament und den EU-Staaten diskutiert.

Mehr Informationen in der vollständigen Pressemitteilung und einem Memo (auf Englisch).

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