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Umwelt: Neue Verordnung für Holz und Holzerzeugnisse tritt in Kraft

01.03.2013 Ob Papier, Zellstoff oder Holzfußböden: Ab übermorgen (Sonntag) dürfen Holz und Holzerzeugnisse in der EU nur noch aus legalen Quellen stammen.

Eine neue Verordnung, die dann in Kraft tritt, untersagt das Inverkehrbringen von Holz aus illegalem Holzeinschlag auf dem europäischen Markt, sowohl für importiertes als auch für im Inland erzeugtes Holz und hergestellte Holzerzeugnisse. Der illegale Holzeinschlag hat erhebliche wirtschaftliche, ökologische und soziale Auswirkungen: Er wird in Verbindung gebracht mit Entwaldung und Klimawandel, kann die Anstrengungen und die Existenzgrundlagen der legitimen Marktteilnehmer zunichtemachen und auch zu Konflikten über Land und Ressourcen beitragen.

Die neue Rechtsvorschrift umfasst eine breite Palette von Erzeugnissen, die von Papier und Zellstoff bis zu Massivholz und Holzfußböden reicht. Ziel ist die Einführung von Verfahren, durch die das Risiko, dass Holz aus illegalem Einschlag gehandelt wird, weitestgehend begrenzt wird. Wer ein Produkt erstmalig auf dem EU-Markt in Verkehr bringt, muss "alle gebotene Sorgfalt" walten lassen, um zu gewährleisten, dass das gehandelte Holz aus legalem Einschlag stammt. Händler, die bereits in Verkehr gebrachtes Holz kaufen oder verkaufen, sind gehalten, angemessene Aufzeichnungen zu führen, damit das von ihnen gehandelte Holz leicht zurückverfolgt werden kann.

Mehr Informationen in der vollständigen Pressemitteilung und auf dieser neuen Website zur Erläuterung der Verordnung und ihrer Auswirkungen eingerichtet.

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