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Kommission begrüßt Einigung zur Bankenregulierung

28.02.2013 EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier hat heute (Donnerstag) die Einigung der Unterhändler von Europaparlament und Ministerrat über strengere Auflagen für die Banken begrüßt.

Er sagte in Brüssel: "Wenn Regeln solcher Art vor sechs Jahren gegolten hätten, dann hätten wir die die Affäre "Lehman Brothers" nie erlebt, oder jedenfalls nicht mit solchen verheerenden Konsequenzen."

Die neuen Liquiditätsregeln sehen vor,  dass Banken künftig mehr  Eigenkapital von besserer Qualität vorhalten müssen, um ihre Geschäfte abzusichern. Die Vorgaben seien essentiell, damit die Banken bei starken Erschütterungen der Finanzmärkte standhielten, so Barnier nach der Einigung. "Ich bin überzeugt, dass wir nun alle Elemente haben, um uns auf diesen Text zu einigen, der für die finanzielle Stabilität Europas von grundlegender Bedeutung ist."

Ebenfalls zum ersten Mal wird es europäische Regeln zur Begrenzung von Bankerboni geben.  Außerdem müssen die Banken in Zukunft Informationen zu ihren Gewinnen und zu den Steuern, die sie entrichten, öffentlich machen. Mit den neuen Regeln werden die internationalen "Basel III“-Vorgaben in EU-Recht umgesetzt. Europaparlament und Ministerrat müssen den Gesetzen noch formal zustimmen.

Das vollständige Statement in französischer Sprache finden Sie hier.

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