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Tierschutz: Kommission ermahnt Deutschland wegen Schweinehaltung

21.02.2013 Die EU-Kommission verstärkt den Druck auf Deutschland zur Durchsetzung der EU-Vorschriften zur Gruppenhaltung von Sauen.

Sie hat dazu heute (Donnerstag) die Einleitung eines Vertragsverletzungsverfahrens beschlossen. Hintergrund ist die mangelnde Umsetzung der EU-Tierschutzvorschriften zur Schweinhaltung, der zufolge trächtige Sauen zumindest zeitweise in Gruppen zu halten sind. Die Mitgliedstaaten hatten zwölf Jahre Zeit, die Richtlinie umzusetzen. Neben Deutschland sind auch Belgien, Frankreich, Griechenland, Irland, Polen, Portugal und Zypern den EU-Rechtsvorschriften bisher nicht nachgekommen.

Zur Verbesserung des Tierschutzes sollen trächtige Sauen ab dem 1. Januar 2013 während eines Teils ihrer Trächtigkeit in Gruppen statt in Einzelbuchten gehalten werden. Mitgliedstaaten, die ihre rechtlichen Verpflichtungen in diesem Bereich nicht erfüllen, untergraben den Tierschutz und verursachen Marktverzerrungen zu Lasten von Unternehmen, die Investitionen getätigt haben, um dieser Vorschrift nachzukommen.

Nach dem heutigen Schritt der Kommission haben die betreffenden Mitgliedstaaten zwei Monate Zeit, um auf das Aufforderungsschreiben zu antworten.

Zur vollständigen Pressemitteilung gelangen Sie hier.

Weitere Informationen über Tierschutz in landwirtschaftlichen Betrieben sowie über Schweinehaltung finden Sie hier.

Hintergrundinformationen zu Vertragsverletzungsverfahren finden Sie hier.

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