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EU-Förderung: 45 Minuten weniger Fahrtzeit von Berlin nach Rostock

08.02.2013 Die EU-Kommission hat heute (Freitag) eine Ko-finanzierung der Bahnstrecke Berlin-Rostock über 21 Millionen Euro genehmigt.

Durch die Investition soll die Fahrtzeit zwischen Rostock und Berlin um rund 47 Minuten verkürzt werden. Die Förderung stammt aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und ko-finanziert Baumaßnahmen an einem 26 Kilometer langen Streckenabschnitt, womit die Zuggeschwindigkeit auf 160 Stundenkilometer erhöht werden soll.

EU-Regionalkommissar Johannes Hahn erklärte zu der Entscheidung: "Dies ist ein greifbares Beispiel einer EU-Investition, die die Lebensqualität deutscher Bürger verbessert und ihre Region für Investoren attraktiver macht. Eine sichere Transportinfrastruktur ist nicht nur für das reibungslose Funktionieren des EU-Binnenmarktes fundamental, sondern auch für das wirtschaftliche und soziale Wohlergehen der Menschen in Stadt und Land." 

Die Bahnstrecke Berlin-Rostock ist Teil des Europäischen Transportnetzwerk (TEN-T) und spielt eine wichtige Rolle beim reibungslosen Verkehrsfluss zwischen zwei Schlüsselstädten im Nordosten Deutschlands. Die Förderung des ersten Streckenabschnitts wurde bereits 2011 genehmigt und ist noch im Bau.

Bei der Förderung der Bahnstrecke Berlin-Rostock handelt es sich um ein so genanntes „Großprojekt“. Großprojekte, die im Rahmen der Regionalpolitik Gesamtkosten von mindestens 50 Millionen (inkl. MwSt.) überschreiten, müssen im Gegensatz zu anderen von der EU ko-finanzierten Projekten, die auf nationaler oder regionaler Ebene angenommen werden, direkt von der EU-Kommission grünes Licht erhalten. Der Ausbau des zweiten Streckenabschnitts Berlin-Rostock wird inklusive des jetzt genehmigten EU-Anteils von 21 Millionen Euro mit insgesamt 80 Millionen Euro gefördert.

Insgesamt erhält Deutschland aus der EU-Regionalförderung zwischen 2007-2013 circa 26,4 Milliarden Euro.

Mehr Informationen auch in der vollständigen Pressemitteilung .

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