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Kartellrecht: Kommission stellt Untersuchung von deutschen Schiffseignern ein

31.01.2013 Die Europäische Kommission hat die kartellrechtliche Untersuchung der Zusammenarbeit von den beiden deutschen Schifffahrts-Genossenschaften European Minibulk eG und Container Feeder eG eingestellt.

Diese wollten bestimmte Tätigkeiten der Eigentümer von Minibulkern und Container-Feederschiffen vor allem in Nordeuropa koordinieren und beispielsweise Betriebsmittel (z. B. Kraftstoff) gemeinsam ankaufen.

Die Kommission hatte befürchtet, dass eine Ausgleichsregelung für Schiffseigner, die ihre Schiffe vorübergehend außer Betrieb nehmen, für die Eigner einen Anreiz darstellen könnte, Kapazitäten vom Markt zu nehmen. Sie hatte ferner Bedenken, dass eine Regelung bezüglich des Informationsaustauschs die Abstimmung der Charterraten mit Wettbewerbern ermöglicht haben könnte. Nach Gesprächen mit der Kommission sagten die Genossenschaften zu, auf diese beiden Aspekte ihrer Zusammenarbeit noch vor deren Umsetzung zu verzichten. Da somit der Wettbewerb auf dem Markt gewahrt wird, konnte die Kommission nun den Fall abschließen, ohne ein förmliches Prüfverfahren einleiten zu müssen.

Mehr Informationen entnehmen Sie bitte der vollständigen Pressemitteilung.

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