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Wettbewerb: UPS darf TNT Express nicht übernehmen

30.01.2013 Der Paketdienst UPS darf TNT Express nicht übernehmen.

Die Europäische Kommission hat heute (Mittwoch) die von UPS geplante Übernahme des niederländischen Paketzustellers TNT Express nach der EU-Fusionskontrollverordnung untersagt. Die Übernahme würde im Falle von Express-Paketdiensten den Wettbewerb in 15 Mitgliedstaaten beeinträchtigen, weil dort die Zahl der großen Anbieter durch die Übernahme auf drei oder sogar auf zwei geschrumpft wäre. In einigen Ländern wäre DHL als einzige Alternative zu UPS verblieben. Für die Kunden hätte diese Marktkonzentration aufgrund der zu befürchtenden Preissteigerungen nachteilige Folgen gehabt.

"Viele Unternehmen im EU-Binnenmarkt müssen Pakete in ein anderes europäisches Land verschicken und sich darauf verlassen können, dass diese am nächsten Tag dort ankommen“, so der für Wettbewerbspolitik zuständige Vizepräsident der Kommission Joaquín Almunia. "Dies ist nur möglich, wenn es bezahlbare und zuverlässige Dienstleistungen gibt, die wirklich auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Diese Unternehmen hätten aufgrund der Übernahme von TNT durch UPS direkte Nachteile, da ihre Möglichkeiten, zwischen verschiedenen Anbietern zu wählen, beträchtlich eingeschränkt worden wären und die Übernahme sicherlich auch zu Preiserhöhungen geführt hätte. Bis zuletzt haben wir gemeinsam mit UPS versucht, uns auf geeignete Abhilfemaßnahmen zu einigen, aber die Zusagen von UPS reichten einfach nicht aus, die Bedenken der Kommission bezüglich der festgestellten ernsthaften Wettbewerbsprobleme auszuräumen."

Mehr Informationen entnehmen Sie bitte der vollständigen Pressemitteilung und dem englischsprachigen Memo.

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