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Krise in Syrien: EU sagt weitere 100 Millionen für humanitäre Hilfe zu

29.01.2013 Die Europäische Kommission wird auf der internationalen Geberkonferenz für Syrien, die morgen (Mittwoch) in Kuwait stattfindet, weitere 100 Millionen Euro für humanitäre Hilfe zusagen.

Mit dem Geld soll den vier Millionen notleidenden Menschen in Syrien und den 700 000 Flüchtlingen in den Nachbarländern geholfen werden. "Diese zusätzlichen 100 Millionen Euro werden dringend benötigt", sagte Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion heute (Dienstag) vor ihrer Abreise in Brüssel. "Die Menschen in Syrien frieren, hungern und haben Angst. Diejenigen, denen es gelungen ist, über die Grenzen zu flüchten, haben oft nicht mehr als die Kleidung auf ihrem Leib. Der Libanon, Jordanien, die Türkei und der Irak gebührt Lob für ihre Großzügigkeit gegenüber Flüchtlingen aus Syrien.  Aber der Flüchtlingsstrom wird immer größer und diese Länder brauchen mehr Hilfe."

Damit hat die Europäische Union bisher insgesamt 200 Millionen Euro an humanitärer Hilfe für die syrische Bevölkerung bereitgestellt. Sie hoffe, dass die Zusage der EU auch die EU-Staaten und die restliche internationale Gemeinschaft ermutigt, zusätzliche Hilfen zu gewähren. "Finanzierung ist der Schlüssel, um zu vermeiden, dass sich diese massive humanitäre Krise weiter zuspitzt", ergänzte die Kommissarin. Die Folgen der Krise für die Zivilbevölkerung sind gravierend: In den letzten sechs Monaten des Jahres 2012 wurden über  60.000 Männer, Frauen und Kinder getötet. Damit hat sich die Zahl der zivilen Opfer mehr als verdoppelt. 

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

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