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Mali: Georgieva warnt vor Lage der Flüchtlinge

25.01.2013 Eine schnelle Reaktion und der ungehinderte Zugang zu den Menschen in Not ist das Gebot der Stunde in Mali und den angrenzenden Staaten der Sahelzone, insbesondere Burkina Faso.

Dies ist das Fazit der für Humanitäre Hilfe und Internationale Zusammenarbeit zuständigen EU-Kommissarin Kristalina Georgieva nach ihrer Rückkehr aus dem Krisengebiet Mali und Burkina Faso. Sie sagte heute (Freitag) in Brüssel: "Momentan ist der Zugang zu den Flüchtlingen ein zentrales Thema. Nichtregierungsorganisationen müssen neuerdings Genehmigungen für Gebiete beantragen, in denen sie bereits gut aufgestellt sind." Sie appellierte an alle an dem Konflikt beteiligten Parteien, die Hindernisse aus dem Weg zu räumen und einen freien Zugang zu den Notleidenden zu gewährleisten.

Das zweite wichtige Problem sieht Georgieva in einem Flüchtlingsstrom nach Burkina Faso, der sich aufgrund der zunehmenden Kämpfe in Mali und der nach Algerien und Niger geschlossenen Grenzen rasch entwickeln könne. Da die Situation vor Ort unberechenbar sei, könne sie möglicherweise einen verstärkten Finanzbedarf nach sich ziehen. Gleichzeitig mahnte die Kommissarin zu mehr Schutz der Zivilbevölkerung. Das Militär müsse alles tun, um das Leben von Zivilisten zu schützen. Hierbei lobte sie ausdrücklich den Einsatz  Frankreichs und betonte, dass der Schutz der Zivilbevölkerung das zentrale Ziel der Ausbildungsmission der EU-Soldaten sei.

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