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Haiti: EU gibt zusätzliche Millionen für humanitäre Hilfe

11.01.2013 Auch drei Jahre nach dem verheerenden Erdbeben von Haiti setzt die Europäische Union ihre humanitäre Hilfe für das Land weiter fort.

Zusätzliche 30,5 Millionen Euro sollen Obdachlosen, Cholerakranken und anderen notleidenden Menschen zu Gute kommen, deren Situation sich durch die Tropenstürme Isaac und Sandy des letzten Jahres noch verschlechtert hat.

Kristalina Georgieva, die für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion zuständige EU-Kommissarin, sagte heute (Freitag) dazu: "Der EU ist es nach wie vor ein wichtiges Anliegen, Hilfe für Bedürftige in Haiti zu leisten, und das Land beim Wiederaufbau zu unterstützen. Wir dürfen in unseren Bemühungen nicht nachlassen. Da Haiti extrem anfällig für Naturkatastrophen ist, steht die Stärkung der Widerstandsfähigkeit im Mittelpunkt unserer Bemühungen."

Kommissarin Georgieva reist dieses Wochenende nach Haiti, um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen. Mit dem heute angekündigten Betrag von 30,5 Millionen Euro hat die EU seit dem Erdbeben des Jahres 2010 insgesamt 213 Millionen Euro für humanitäre Hilfe in Haiti bereitgestellt. Bei dem Erdbeben vor drei Jahren starben 200 000 Menschen und 1,5 Millionen verloren ihre Wohnung. Dank der EU-Hilfen konnten die Obdachlosen inzwischen auf 350 000 reduziert werden.

Die vollständige Pressemitteilung hierzu gibt es hier.

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