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55 neue Europe Direct-Zentren am Start

03.01.2013 Rechtzeitig zu Beginn des Europäischen Jahres der Bürgerinnen und Bürger 2013 fördert die Europäische Kommission eine neue Generation von Europe Direct-Informationszentren.

"Die Europabüros in 55 Städten Deutschlands sollen über die EU informieren, beraten  und dem Bürger direkt an seinem Wohnsitz als europäischer Ansprechpartner zur Verfügung stehen", erklärte Matthias Petschke, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland. "Wir wollen, dass den Menschen die Rechte und Vorteile, die ihnen Europa bringt, bewusst sind, damit sie diese nutzen können. Gleichzeitig wollen wir sie ermuntern, sich eine Meinung zu bilden und die EU politisch mitzugestalten."

Die 55 Europe Direct-Informationszentren in Deutschland sind Teil eines EU-weiten Netzwerks. Sie werden zum Beispiel von Kommunen, den Landesregierungen und Bildungseinrichtungen getragen. Vertretungsleiter Matthias Petschke dazu: "Die Träger – egal ob eine Kommune, Landesregierung oder sonstige Stelle – bringen durch ihren finanziellen  und personellen Einsatz zum Ausdruck, dass ihnen die Bereitstellung von Informationen zu Europa ein wichtiges Anliegen ist. Diesem praktischen Engagement für Europa gilt meine Wertschätzung und mein besonderer Dank!" Neben den Mitteln aus den Haushalten der Trägereinrichtungen unterstützt die EU die Informationszentren jährlich mit bis zu 25 000 Euro. Die Zentren erhalten Zugang zu Informationen der EU, zu Materialien und besonderen Fortbildungsangeboten. Der Erfahrungsaustausch innerhalb des Netzwerks ist ein weiterer Vorteil. Die Träger der Informationszentren selbst stellen die Mitarbeiter, die Räumlichkeiten und den Großteil der Finanzierung.

Aufgabe der Europe Direct-Büros ist es, den Menschen aus der Region eine Anlaufstelle für ihre Fragen zu bieten. Diese können zum Beispiel ihre Unionsbürgerrechte, EU-Förderprogramme oder politische Fragen betreffen. Außerdem sollen die Informationszentren durch Veranstaltungen, Veröffentlichungen, Pressearbeit oder die Präsenz in sozialen Netzwerken über die EU informieren und die Diskussion zu europäischen Fragen anregen.

Bereits in der Vergangenheit brachten 55 Europe Direct-Zentren in Deutschland Europa den Bürgerinnen und Bürgern näher. 2012 wurde das Netzwerk neu ausgeschrieben. Aus 72 Anträgen wurden 55 für eine EU-Förderung ausgewählt. Davon waren 10 Träger bislang nicht Teil von Europe Direct. Mit ihnen schließt die Kommission für den Zeitraum 2013-2017 eine Vereinbarung über den Betrieb eines Europe Direct-Zentrums ab. Die finanzielle Förderung wird anschließend nach Vorlage eines jährlichen Arbeitsprogramms gewährt.

Die Zentren verteilen sich über ganz Deutschland und befinden sich sowohl in Städten als auch in ländlichen Gebieten. Eine Liste finden Sie hier pdf - 9 KB [9 KB] . 
 
Unter dem Namen Europe Direct betreibt die Europäische Kommission zudem ein Kontaktzentrum, bei dem Bürgerinnen und Bürger wochentags  von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr telefonisch unter 00 800 6 7 8 9 10 11 oder über E-Mail Antworten auf ihre Fragen zur Europäischen Union erhalten.  Mehr Informationen hier.  

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