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Unternehmen steigern Forschungsinvestitionen – deutsche Autobauer an Europas Spitze

06.12.2012 Trotz Krise steigern Europas Unternehmen ihre Investitionen in  Forschung und Entwicklung (FuE).

An der Spitze stehen deutsche Firmen. Zu diesem Ergebnis kommt der "EU-Anzeiger für FuE-Investitionen der Industrie", den die Europäische Kommission heute (Donnerstag) veröffentlicht hat. Der Bericht erfasst die 1500 weltweit größten Investoren aus der Industrie.

Die Erhöhung der Investitionen in Forschung und Entwicklung durch die EU-Unternehmen sei eine Mobilmachung für den Kampf um Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung, sagte EU-Forschungskommissarin Máire Geoghegan-Quinn und forderte die EU-Staats und Regierungschefs auf, das künftige Programm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ mit einem ehrgeizigen Budget auszustatten. "Wir müssen jetzt die Anstrengungen des privaten Sektors durch höhere FuE-Investitionen auf nationaler und europäischer Ebene untermauern."

Im Vergleich zum vergangenen Jahr haben Europas Unternehmen ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung um 8,9 Prozent gesteigert – Deutschland sogar um fünf Prozentpunkt mehr - und ziehen damit mit den US-Unternehmen gleich (neun Prozent). Allerdings liegen die amerikanischen Unternehmen mit 178,4 Milliarden Euro Gesamtinvestitionen für FuE immer noch vor Europa mit 144,6 Milliarden Euro.

Unter den weltweiten TOP 50 sind 15 europäische Unternehmen. Spitze in Europa ist Volkswagen mit FuE-Ausgaben in Höhe von 7,2 Milliarden Euro, gefolgt von Daimler mit 5,63 Milliarden Euro. Die Plätze sechs und sieben belegen Siemens und Robert Bosch. BMW folgt auf Rang zehn.  Mit einem Anstieg von 16,2 Prozent treiben die europäischen Autobauer zum großen Teil das Wachstum in Europa voran.

Mehr Informationen entnehmen Sie bitte der vollständigen Pressemitteilung und dem englischsprachigen Memo.

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