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Armut und soziale Ausgrenzung: EU bündelt Sozialinvestitionen

04.12.2012 Die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, die Armut in Europa zu reduzieren.

Welche Fortschritte bisher erreicht wurden, wird auf dem Jahreskongress "Europäische Plattform gegen Armut und soziale Ausgrenzung" überprüft, der vom 5. bis 7. Dezember in Brüssel stattfindet. Im Fokus des Kongresses steht außerdem der Fahrplan für eine neue Sozialpolitik, der wirksamen Sozialschutz, Investitionen in Gesundheit und die aktive Teilhabe benachteiligter Menschen an der Gesellschaft, insbesondere durch digitale Technik beinhaltet. Neben Kommissionspräsident José Manuel Barroso werden EU-Kommissar László Andor, zuständig für Beschäftigung, Soziales und Inklusion, und der für Gesundheit und Verbraucherpolitik zuständige Kommissar Tonio Borg sowie Ratspräsident Herman Van Rompuy und die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments Isabelle Durant teilnehmen

EU-Kommissar László Andor erklärte: "Einige Gegenden Europas befinden sich in einer echten sozialen Notsituation, geprägt von steigender Armut und massiver Arbeitslosigkeit, vor allem bei jungen Menschen. Ungleichheit in und zwischen den Mitgliedstaaten ist nicht nachhaltig. Wir müssen in sozialpolitische Maßnahmen investieren, die die Menschen bereits in jungen Jahren ermächtigen, ihre Fähigkeiten zur Risikobewältigung stärken und unabhängig von ihrem Hintergrund ihre Chancen zur lebenslangen Teilhabe an der Gesellschaft verbessern. Das ist das Ziel des Pakets zu Sozialinvestitionen, das ich Anfang 2013 präsentieren werde.“

In der EU sind mehr als 119,6 Mio. Menschen armutsgefährdet oder von sozialer Ausgrenzung bedroht. Die Europäische Plattform gegen Armut und soziale Ausgrenzung wurde 2010 ins Leben gerufen und umfasst Maßnahmen, die die Mitgliedsstaaten bei der Erreichung des EU-Zieles, die Zahl der von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffenen Menschen bis 2020 um mindestens 20 Millionen zu senken, unterstützen sollen. Sie ist eine der Leitinitiativen der Strategie Europa 2020 für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum.

Die vollständige Pressemeldung erhalten Sie hier.

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