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Barrierefreie Städte: Berlin mit Access City Award der Europäischen Kommission ausgezeichnet

04.12.2012 Auszeichnung für Berlin: Die Stadt ist heute (Montag) von der Europäischen Kommission mit dem Access City Award 2013 geehrt worden.

Zum Europäischen Tag für Menschen mit Behinderungen zeichnet die Europäische Kommission damit jedes Jahr eine europäische Stadt aus, die sich vorbildlich dafür einsetzt, Mobilitätsbarrieren für behinderte Menschen abzubauen.  Berlin wurde für seinen umfassenden und strategischen Ansatz gelobt, um die Stadt barrierefrei und so für alle zugänglich zu machen. Die Jury hob insbesondere den Berliner öffentlichen Nahverkehr hervor. Zudem werde bei Bauprojekten und Sanierungen in Berlin viel darin investiert, die Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen zu verbessern.

Viviane Reding, die Vizepräsidentin der EU-Kommission und EU-Justizkommissarin, sagte bei der Preisverleihung  in Brüssel: "Menschen mit Behinderungen sind im Alltag noch immer mit zu vielen Hindernissen konfrontiert, aber Städte wie Berlin zeigen vor, wie das Leben für alle leichter werden könnte. Barrierefreiheit eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten und kann auch zu Innovation und Wirtschaftswachstum beitragen. Deshalb steht die Barrierefreiheit im Zentrum der Europäischen Behindertenstrategie, und deshalb arbeiten wir auch an einem europäischen Rechtsakt über die Zugänglichkeit, den ich nächsten Jahr vorlegen möchte.“

In Europa leben rund 80 Millionen Menschen mit leichter oder schwerer Behinderung. Barrierefreiheit bedeutet, dass sie beim Zugang zur physischen Umwelt, zu Verkehrsmitteln, zu Informations- und Kommunikationstechnologien und -systemen sowie zu anderen Einrichtungen und Diensten nicht benachteiligt sein dürfen.

Der Access City Award wird in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben. Die früheren Gewinner sind Avila in Spanien und Salzburg in Österreich. An dem Wettbewerb können Städte aus allen EU-Staaten mit über 50.000 Einwohnern teilnehmen.  Nach einer Auswahl auf nationaler Ebene wählt eine Jury aus Fachleuten für Barrierefreiheit sowie Vertretern des Europäischen Behindertenforums die Finalisten aus. Im diesjährigen Finale setzte sich Berlin gegen Nantes (Frankreich) und Stockholm (Schweden) durch.

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