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Meeresschutz: EU will Vermüllung der Ozeane wirksamer bekämpfen

16.11.2012 Flaschen, Tüten, Badeenten: Abfälle im Meer bestehen bis zu 80 Prozent aus Kunststoff, der normalerweise im Meer nicht abgebaut wird und über Hunderte von Jahren erhalten bleibt.

Mehr Anstrengungen sind notwendig, um die Verschmutzung der Meere durch Müll zu stoppen. Zu diesem Ergebnis kommt eine heute (Freitag) von der Europäischen Kommission vorgelegte Übersicht über EU-Gesetze, Strategien sowie laufende und geplante Initiativen zum Meeresschutz. Die Europäische Kommission will Vorreiter bei der Bekämpfung der Abfälle im Meer werden. 

EU-Umweltkommissar Janez Potočnik erklärte: "Auf dem Rio +20-Umweltgipfel haben sich führende Politiker aus aller Welt verpflichtet, den Abfall im Meer bis 2025 deutlich zu verringern. Die Europäische Kommission will bei diesen Bemühungen eine Vorreiterrolle einnehmen und eng mit den Mitgliedstaaten, regionalen Meeresschutzübereinkommen und Interessenträgern zusammenarbeiten, um gemeinsame Initiativen zur Behebung dieses Problems zu erarbeiten."

Mit der aktuellen Übersicht liegen jetzt zuverlässige Daten über den genauen Umfang und die Art des Problems vor. Bis 15. Oktober 2012 mussten die Mitgliedstaaten eine erste Beurteilung des Zustands ihrer Meeresgewässer, ihre Definition des „guten Umweltzustands“ und die Ziele, die sie erreichen wollen, übermitteln. Die Kommission prüft zurzeit die Berichte der Mitgliedstaaten und will 2013 ihre Bewertung veröffentlichen. Nicht alle Mitgliedstaaten konnten die Berichte termingerecht vorlegen.

Eine aktuelle Übersicht über der vorliegenden Berichte kann unter folgendem Link abgerufen werden.

Weitere Informationen in der ausführlichen Pressemitteilung gibt es  hier.

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