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Arbeiten im Ausland: Kommission will klare Regeln für Rentenansprüche

30.03.2012 Die Kommission will die soziale Sicherung von Menschen, die in die EU einwandern oder aus der Union abwandern, klarer regeln.

Dabei geht es insbesondere um die gesetzlichen Rentenansprüche. Sie hat daher heute (Freitag) vorgeschlagen, mit Drittstaaten wie der Türkei, Albanien, Montenegro und San Marino Abkommen über die soziale Sicherheit auf EU-Ebene zu schließen und vorgestellt, wie die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit mit Drittländern gefördert werden kann.

Sozialkommissar László Andor sagte: "Mit den heutigen Vorschlägen setzen wir uns für die in Drittländern beschäftigten EU-Arbeitnehmer ein und schaffen eine klarere rechtliche Regelung für Unternehmen und zuwandernde Arbeitnehmer aus Drittländern."

Arbeitnehmer und Unternehmen aus Drittländern werden in der EU oft mit unterschiedlichen Sozialversicherungssystemen konfrontiert. Ein einheitlicher Ansatz soll die Rechte der Arbeitnehmer besser schützen, insbesondere  ihre gesetzlichen Rentenansprüche. Innerhalb des Gesamtpakets strebt die Kommission auch eine stärkere Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit mit den vier Ländern Albanien, Montenegro, San Marino und der Türkei an. Die in diesen Ländern tätigen EU-Bürger sollen ebenso wie in der EU tätige Arbeitnehmer aus Albanien, Montenegro, San Marino und der Türkei unter bestimmten Voraussetzungen das Recht auf Gleichbehandlung in bestimmten Bereichen der sozialen Sicherheit sowie auf den umfassenden Export der gesetzlichen Rentenzahlungen erhalten.

Die Mitteilung über die externe Dimension der Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit finden Sie hier.

Weitere Informationen in der ausführlichen Pressemitteilung.

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