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Regionalvertretung in München

Die Mitarbeiter der Vertretung

Willkommen bei der Vertretung in München!

Wir sind Ihr Ansprechpartner für Bayern und Baden-Württemberg.

Aufgaben

Über die Europäische Union aktuell informieren und eine Debatte über wichtige europäische Fragen anzuregen – das ist unsere Aufgabe. Nur wer informiert ist, kann sich eine Meinung bilden und seine Rechte als EU-Bürger wahrnehmen. Wir halten Informationsmaterialien für Sie bereit und führen Veranstaltungen durch. Als Pressestelle der Kommission sind wir Ansprechpartner für die Medien. Auch in Baden-Württemberg und Bayern zeigt die Kommission durch uns Präsenz.

Aktuelles

Pressemitteilung 

17. Oktober 2014

Keine "Windeln für Almkühe"

Die EU-Kommission will Kühen das Weiden auf Almwiesen nicht verbieten und es gibt auch keine Pläne, etwas an der bestehenden Regelung zu ändern.

Die EU-Nitratrichtlinie enthält Rahmenbedingungen darüber, wie Düngemittel auf Hanglagen ausgebracht werden dürfen. Ziel ist, eine Wasserverschmutzung durch ausgewaschene Nitrate zu vermeiden. Die Nitratrichtlinie sieht aber kein Verbot für Weidetiere auf Almwiesen vor.

Deutschland muss selbst entscheiden, wie der Nitratgehalt in den Böden bzw. im Grundwasser am besten gesenkt werden kann. Dabei dürfen die lokalen landwirtschaftlichen und ökologischen Bedingungen berücksichtigt werden.

Grundsätzlich liegt der Nitratgehalt im Grundwasser an vielen Stellen Deutschlands über dem erlaubten Grenzwert. Deshalb überarbeiten die deutschen Behörden zurzeit ein Aktionsprogramm gegen zu viel Nitrat. Darin sind Maßnahmen zur Senkung des Nitratgehalts vorgesehen, die den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden. Alles mit dem Ziel, dass Grundwasser und damit auch unser Trinkwasser sauberer zu machen. Allerdings gibt die Richtlinie eben nicht vor, dass Weidetiere von Hanglagen verbannt werden.

 

25. September 2014

 

Kältemittel: EU-Kommission fordert Deutschland auf, EU-Recht einzuhalten 

Die Europäische Kommission hat Deutschland heute förmlich aufgefordert, die EU-Richtlinie zu Fahrzeugklimaanlagen (Richtlinie 2006/40/EG) umzusetzen. Gemäß der Richtlinie müssen Kältemittel für diese Klimaanlagen schrittweise verboten werden, wenn sie ein hohes Treibhauspotenzial haben.

Deutschland hat gegen diese Richtlinie verstoßen, weil es einem Fahrzeughersteller von Januar bis Juni 2013 erlaubt hat, Fahrzeuge auf den Markt zu bringen, die nicht der Richtlinie entsprachen.  Zudem haben die deutschen Behörden dem Hersteller erlaubt, ältere Typgenehmigungen auf die betreffenden Fahrzeuge zu erweitern. Aus Sicht der Kommission haben die deutschen Behörden dadurch die Richtlinie über mobile Klimaanlagen umgangen, was sie wirkungslos macht.

Seit dem 1. Januar 2011 müssen Klimaanlagen neuer Fahrzeugtypen mit einem weniger klimaschädlichen Kältemittel gefüllt werden. Die Industrie hat das neue Mittel R1234yf gewählt, um dieser Vorgabe zu entsprechen. Die Richtlinie selbst ist technologieneutral – es ist also der Industrie überlassen, welches klimafreundliche Mittel sie einsetzt. Es wären auch andere Mittel denkbar, jedoch nicht mehr das alte, besonders klimaschädliche R134a.

Die Kommission ist nach wie vor entschlossen, dafür zu sorgen, dass die Klimaziele der Richtlinie erreicht werden. Auch muss EU-Recht auf dem gesamten Binnenmarkt einheitlich angewendet werden, damit die gleichen Wettbewerbsbedingungen für alle Wirtschaftsteilnehmer gegeben sind.

Deutschland hat nun zwei Monate Zeit, der Aufforderung der Kommission Folge zu leisten. Falls Deutschland nicht reagiert, kann die Kommission den Gerichtshof der Europäischen Union anrufen.

 

19. September 2014

 

EU-Projekt mit bayerischen Forschern entwickelt fliegende Roboter

Es gibt Situationen, in denen es für Menschen unmöglich, kompliziert oder zu zeitaufwendig ist, einzugreifen oder Arbeiten durchzuführen. In einem EU-Projekt mit bayerischer Beteiligung wurden jetzt fliegende Roboter entwickelt, die in solchen Fällen zum Einsatz kommen.

Im EU-Projekt ARCAS (Aerial Robotics Cooperative Assembly System) wurden verschiedene Flugroboter mit vielgelenkigen Manipulator-Armen entwickelt, die sicher und effizient Teile greifen, transportieren und absetzen können. Die fliegenden Roboter sollen autonom handeln, um etwa bei Rettungseinsätzen oder Inspektionen und Wartungen im Energie- und Raumfahrtsektor eingesetzt zu werden. "Die Idee ist, dass die Roboter in der Lage sein sollen, überall dorthin zu fliegen, wo es für bemannte Luftfahrzeuge oder Bodenroboter nicht möglich oder unpraktisch ist", sagt ARCAS-Projektleiter Professor Aníbal Ollero von der Universität Sevilla. "Wir haben Hubschrauber und Mehrfachrotorsysteme mit acht Rotoren konzipiert, um den Schwebeflug besser zu steuern, die Nutzlast zu erhöhen und die Arme mit mehr Freiheitsgraden zu führen." Am Advanced Aerospace Technologies Centre, CATEC,  im spanischen Sevilla wurden bis zu zehn Miniprototypen im Indoor-Versuch erprobt. Die Outdoor-Tests fanden beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR in der Nähe von München statt. Dabei wurden auch spezielle Hubschrauber und größere Mehrfachrotoren zum Greifen und Transport von Stangen eingesetzt.

Die Idee vom fliegenden Roboter ist natürlich nicht neu. Eine große Bandbreite unbemannter Luftfahrzeuge befindet sich bereits im Einsatz, etwa um Fotos aufzunehmen und weitere Sensordaten zu sammeln. ARCAS ist allerdings Vorreiter dabei, Flugroboter mit Armen auszustatten, um eigenständig kompliziertere Aufgaben zu lösen. Die Roboter sind mit programmierten Anweisungen und dreidimensionalen Karten zur Orientierung versehen. Sensoren reagieren auf Fehler wie etwa das Fallenlassen eines Teils oder veränderte Wetterbedingungen. Auch so können die Roboter im Notfall sicher landen oder automatisch nach Hause fliegen, wenn der Kontakt zur Basis verlorengeht. "Wir müssen noch die Genauigkeit und die Wiederholbarkeit unter verschiedenen Bedingungen verbessern, aber die Ergebnisse sind sehr vielversprechend", sagt Professor Ollero. Am ARCAS-Projekt sind acht Partner aus fünf Ländern beteiligt. Das 2011 gestartete Projekt wird mit 6,15 Mio. Euro von der Europäischen Kommission finanziert. Es läuft bis November 2015.

 Weitere Informationen zum ARCAS-Projekt finden Sie hier.

 

17. September 2014

 

EU-Kommission startet FIWARE Accelerator Programm mit 80 Millionen Euro für KMUs

Teilnahme-Ausschreibung bei ECFI-Konferenz in München

Die Europäische Kommission hat den Startschuss für das so genannte FIWARE Accelerator Programm gegeben. Dabei stehen insgesamt 80 Millionen Euro zur Verfügung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Startups und Web-Unternehmer mit FIWARE Technologie. FIWARE ist Teil der EU-Public-Private-Partnership für das Internet der Zukunft. Die Technologie ermöglicht die einfache Entwicklung und Bereitstellung von modernen Internet-Anwendungen. FIWARE Accelerator ist ein Netzwerk europäischer Organisationen, das Anfang September die ersten Teilnahme-Ausschreibungen für das Programm veröffentlicht hat. Die übrigen Ausschreibungen werden am 17. und 18. September anlässlich der Europäischen Konferenz über das Internet der Zukunft (European Conference on the Future Internet ECFI) in München vorgestellt.

FIWARE wurde in einer Reihe großer Studien in Unternehmen aus den Bereichen Energie, Gesundheit, Logistik, Landwirtschaft und Kreativwirtschaft getestet. Jetzt soll diese Möglichkeit auch KMUs, Startups und Web-Unternehmen eröffnet werden. FIWARE Accelerator wird die talentiertesten Teams und Geschäftsideen mit FIWARE-Technologie auswählen, unterstützen und finanzieren. Über 1000 Unternehmen und App-Entwickler werden davon mit Zuschüssen bis zu 150.000 Euro profitieren.

EU-Kommissionsvizepräsidentin Neelie Kroes, zuständig für die Digitale Agenda sagte: "Viele Apps wurden bereits mit der FIWARE-Technologie erstellt - von Erdbeben-Warnsystemen über Apps zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen bis zu Smartaxi-Anwendungen. Ich freue mich, kleinen und mittleren Unternehmen ein neues Instrument in die Hand zu gegeben. Nutzen Sie diese innovative Technologie. Sie wird Ihnen ermöglichen, Internet-Dienste schneller und besser zu entwickeln."

Weitere Informationen zu FIWARE finden Sie hier.

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089/242448-0

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