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Regionalvertretung in München

Die Mitarbeiter der Vertretung

Willkommen bei der Vertretung in München!

Wir sind Ihr Ansprechpartner für Bayern und Baden-Württemberg.

Aufgaben

Über die Europäische Union aktuell informieren und eine Debatte über wichtige europäische Fragen anzuregen – das ist unsere Aufgabe. Nur wer informiert ist, kann sich eine Meinung bilden und seine Rechte als EU-Bürger wahrnehmen. Wir halten Informationsmaterialien für Sie bereit und führen Veranstaltungen durch. Als Pressestelle der Kommission sind wir Ansprechpartner für die Medien. Auch in Baden-Württemberg und Bayern zeigt die Kommission durch uns Präsenz.

Aktuelles

31. März 2014

Dillinger Europatage 2014 an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung: 

Intellektuelle Herausforderungen und emotionale Momente / Interessante Gäste und aktive Teilnehmer 

Wenn an bayerischen Schulen das Thema „Europäische Union“ behandelt wird, ist es für Lehrkräfte und Schüler oft anstrengend und mühsam, sich mit dem komplizierten Gebilde aus 28 Staaten auseinanderzusetzen. Die Dillinger Europatage 2014 wollten deshalb rund 150 bayerische Lehrkräfte aller Schularten bei der Auseinandersetzung mit diesem Thema unterstützen und sie mit dem neuesten Fach- und Methodenwissen ausstatten. Zur dreitägigen Fortbildung, die in Kooperation mit der Vertretung der Europäischen Kommission in München und der Akademie für Politische Bildung Tutzing ausgerichtet wurde, waren viele hochrangige Referenten aus Politik und Wissenschaft geladen. Vom 26. bis 28. März wurde das Thema „Europa“ und seine Vermittlung im Unterricht im Bereich verschiedener Themenfelder und aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Neben der Vermittlung von Hintergrundwissen in Vorträgen, Infoshops und Foren präsentierten auf einem „Markt der Möglichkeiten“ Schulen aus ganz Bayern ihre Europa-Projekte und einschlägige Institutionen stellten den teilnehmenden Lehrkräften wertvolle Unterrichtshilfen bereit.

Den Auftakt der Veranstaltung in der restlos gefüllten Akademieaula bildeten zwei Vorträge von Frau Prof. Dr. Ursula Münch und Dr. Ulrike Guérot mit einer objektiv-analysierenden Bestandsaufnahme sowie mit einer visionär-hoffnungsvollen Betrachtung der Europäischen Integration. Die Vorträge fesselten die Aufmerksamkeit des Publikums und steigerten zugleich das Interesse für die Infoshops am Abend, in denen zu Themen wie EU-Bildungsprogramme, Asylpolitik oder Regulierung der Finanzmärkte angeregt nachgefragt und diskutiert wurde. Auch am 27.3. erwartete die Teilnehmer ein anspruchsvolles Programm, angefangen von Diskussionsforen über die EU-Sozialpolitik, die Staatsschuldenkrise und das vermeintliche „Demokratiedilemma“ in der EU, über Infostände bis hin zum Markt der Möglichkeiten, bei dem etliche Schulen neben Unterrichtshilfen ihre Kooperationsprogramme mit Schulen aus anderen  europäischen Mitgliedstaaten vorstellten. Abgerundet wurde der Tag mit einer Improshow des Münchener „fastfood theaters“ zum Thema: „Europa? Europa!“.

Zum Abschluss der Fortbildung fand am Freitag eine Podiumsdiskussion mit Mitgliedern und Kandidaten des Europäischen Parlaments, der Direktorin der Akademie für Politische Bildung Tutzing und dem Leiter der Vertretung der EU-Kommission in München zum Thema „Europa wohin?“ statt. Dabei wurde besonders betont, dass es angesichts des wachsenden Einflusses der EU auf den Alltag der Menschen sehr wichtig sei, gerade die junge Generation mehr für das Thema zu interessieren. Aus diesem Grunde waren die Ehrengäste an diesem Vormittag auch etwa 50 Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen im Dillinger Umkreis. Vornehmlich ging es bei der Podiumsdiskussion darum, den jungen Menschen bewusst zu machen, wie unmittelbar Europa sie betrifft, welche Möglichkeiten ihnen das geeinte offene Europa bietet, dass sie und wir alle im Gegenzug jedoch für die Zukunft Europas auch Verantwortung tragen. Mit diesem anspruchsvollen Auftrag und um viele Anregungen und Erfahrungen reicher wurden die Teilnehmenden am Freitag nach Hause entlassen, um ihrem Bildungsauftrag Rechnung zu tragen und das komplexe Gebilde „Europa“ den jungen Menschen näher zu bringen.

„Und stimuliert sind wir dazu nun auch durch die vielen emotionalen Momente auf der Tagung!“ meinte am Ende eine Teilnehmerin und hob dabei die außergewöhnlich stimmungsvollen musikalischen Einlagen der Wood and Brassband des Johann-Michael-Sailer-Gymnasiums Dillingen sowie der „Jazz-Impro-Gruppe“ des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums Schweinfurt hervor: Von der fulminanten Eurovisionsmelodie bis zur getragenen Europahymne, von der unter die Haut gehenden Gesangseinlage „Isle of Hope“ bis hin zum Europa-Medley über den Euro – die jungen Musiker hatten sich für diese besonderen Tage einiges einfallen lassen!

 

10. März 2014

 Klarstellung: Verbot von Bierkrügen war nie beabsichtigt

Die Europäische Kommission hatte nie das Ziel, Bierkrüge aus Steingut zu verbieten. Die Behauptung in verschiedenen Medien, dass nach EU-Recht undurchsichtige Schankgefäße ab 2015 nicht mehr für den Ausschank schäumender Getränke verwendet werden dürfen, trifft demnach nicht zu.

Ein eventuelles Verbot solcher Steinkrüge wäre eine rein nationale Entscheidung. Die EU-Kommission war über mögliche Pläne der deutschen Behörden, diese Steinkrüge zu verbieten, nicht informiert.

Unter die EU-Richtlinie für Messgeräte aus dem Jahr 2004 (2004/22/EG) fallen nur neu hergestellte Trinkgläser, und zwar unter der Voraussetzung, dass das Getränk zum sofortigen Verzehr verkauft wird. Das heißt, Biergläser, die in Gaststätten benutzt werden, fallen in den Anwendungsbereich der Richtlinie.

Die Richtlinie ist nicht darauf ausgelegt, auf Steinkrüge für Bier Anwendung zu finden, da sich diese selbst bei Anbringung eines Eichstrichs aufgrund des nicht durchsichtigen Materials nicht als Messgeräte für den Ausschank von schäumendem Bier eignen.

Die Richtlinie verpflichtet die Mitgliedstaaten zudem keineswegs, den Gebrauch von Biergläsern anstelle von Steinkrügen in Gaststätten vorzuschreiben. Es bleibt somit den Mitgliedstaaten überlassen, eine solche Regelung einzuführen oder eben nicht.  

 

21.02.2014

 „Bayerische Breze“ durch EU-Gütezeichen geschützt

Die Europäische Kommission hat für die regionale Spezialität „Bayerische Breze“ das Gütezeichen „geschützte geografische Angabe (g.g.A.)“ vergeben. Bei einer g.g.A. muss mindestens eine der Produktionsstufen – also Erzeugung, Verarbeitung oder Herstellung – im Herkunftsgebiet durchlaufen werden. Als „Bayerische Breze“, „Bayerische Brezn“, „Bayerische Brez´n“ oder „Bayerische Brezel“ darf künftig also nur Gebäck bezeichnet werden, das wirklich aus Bayern stammt.

Die Bayerische Breze ist ein Laugengebäck, dessen Form zum Gebet verschränkte Arme symbolisiert. Sie ist mit grobem Salz, Käse, Mohn, Sesam, Kürbis- oder Sonnenblumenkernen bestreut und zeichnet sich durch einen teigigen Geschmack aus, verbunden mit einem kurzen, knusprigen „Knack“ und einer weichen, lockeren Konsistenz.

Der Leiter der Vertretung der EU-Kommission in München, Peter Martin, betont: „Die EU-Gütezeichen bürgen für die Qualität der hochwertigen landwirtschaftlichen Erzeugnisse und Lebensmittel aus Bayern und sorgen für ihren angemessenen Schutz.“ In der Europäischen Union können Herkunftsbezeichnungen bei Lebensmitteln und Agrarprodukten EU-weit gegen missbräuchliche Nutzung geschützt werden. Die Liste umfasst inzwischen über 1100 Produkte. Weitere Lebensmittel aus Bayern mit einer geschützten Herkunftsbezeichnung sind unter anderen der „Allgäuer Bergkäse“, das „Bayerische Bier“ und die „Nürnberger Bratwürste“.

Weitere Angaben zu den EU-Gütezeichen finden Sie hier. Eine Liste mit den geschützten Erzeugnissen aus Bayern finden Sie hier.

 

EU-Kommission: US-Freihandelsabkommen keine Hintertür für Hormonfleisch oder Wasserprivatisierung

Handelsexperten der Europäischen Kommission waren am 4. Februar im Europaausschuss des Bayerischen Landtages zu Gast. Sie informierten die Abgeordneten über den Stand der Verhandlungen zu dem geplanten EU-US Freihandelsabkommen und beantworteten ihre Fragen dazu.

"Der Termin heute im bayerischen Landtag macht deutlich, dass wir die Sorgen der Menschen ernst nehmen und sie einbeziehen", sagte der für die Verhandlungen zuständige EU-Handelskommissar Karel De Gucht. "Die Kommission verhandelt nicht abgeschottet von der Öffentlichkeit. Verhandlungen wären unmöglich ohne Beiträge, die viele unterschiedliche Perspektiven und Expertenwissen aus vielen Bereichen vertreten. Deshalb bitten wir alle Interessenvertreter, uns Unterstützung und Anregungen auf verschiedenen Wegen zukommen zu lassen und deshalb ist der Termin heute in München so wichtig für uns."

Die Mitarbeiter der Kommission, die direkt an den Verhandlungen beteiligt sind, gingen bei dem Gespräch auf Befürchtungen ein, dass es durch ein Abkommen mit den USA zur Verwässerung von Nahrungsmittelstandards kommen könnte. Sie erläuterten, dass die hohen EU-Standards, wie etwa das EU-Verbot von Hormonfleisch, keine Verhandlungsmasse seien. Vielmehr gehe es in dem Abkommen darum, dort unnötige bürokratische Handelshemmnisse abzubauen, wo Standards bereits ähnlich sind. Dabei würden keine Gesundheits-, Umweltschutz- sowie Sicherheitsvorschriften angetastet.

Auch stellten sie gegenüber den Abgeordneten klar, dass ein US- Freihandelsabkommen nicht zur Liberalisierung oder Privatisierung der Wasserversorgung oder anderer öffentlicher Dienstleistungen führen kann. Sie wiesen darauf hin, dass der besondere Status öffentlicher Dienstleistungen in der EU fest im EU-Vertrag verankert ist und daher das Recht von Gemeinden, die Wasserversorgung als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge anzubieten, nicht zur Verhandlung gestellt wird.

Hintergrund

Mit dem geplanten EU-US Freihandelsabkommen (der sogenannten transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft, kurz TTIP) sollen Handelshemmnisse in einem breiten Spektrum von Branchen abgebaut und damit der Kauf und Verkauf von Waren und Dienstleistungen zwischen der EU und den Vereinigten Staaten erleichtert werden. Die Verhandlungen zu dem Abkommen haben im Juli 2013 begonnen, die nächste Verhandlungsrunde findet am 10.-14. März 2014 in Brüssel statt.

Während der Verhandlungen ist die uneingeschränkte demokratische Kontrolle durch alle 28 Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten und durch das Europäische Parlament gewährleistet. Die Europäische Kommission führt die TTIP-Verhandlungen im Namen der Europäischen Union und informiert die Mitgliedsstaaten und das Europäische Parlament über die Verhandlungsfortschritte. Vor und nach jeder Verhandlungsrunde übermitteln das Europäische Parlament und die Mitgliedsstaaten der Kommission ihre Kommentare.  Nach Abschluss der Verhandlungen werden der Rat, in dem die Regierungen der Mitgliedstaaten vertreten sind, und das Europäische Parlament über Annahme oder Ablehnung des Handelsabkommens entscheiden.

Weitere Informationen finden Sie hier: http://ec.europa.eu/trade/policy/in-focus/ttip/index_de.htm

                                                                

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