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Newsletter für Baden-Württemberg

4. August 2014

 Liebe Leserinnen und Leser,

die letzten Jahre ist die EU durch schwieriges Fahrwasser gesegelt. Die Bewältigung der Euro-Staatsschuldenkrise und die letzten Europawahlen haben aber das Vertrauen in die EU wieder gestärkt. Nach dem neuesten Eurobarometer, einer EU-weiten Meinungsumfrage, werden die Wirtschaftslage und die Zukunft der EU zunehmend positiv beurteilt.

Dank der öffentlichen Debatten bei der Europawahl haben außerdem mehr Menschen den Eindruck, dass ihre Stimme zählt. 65 Prozent der Befragten gaben an, sie fühlten sich als EU-Bürger. Im letzten Herbst waren es noch 59 Prozent. Die zahlreichen Diskussionen rund um die Europawahl, die Bürgerdialoge und das Spitzenkandidatenprinzip haben Europa den Bürgern also wieder näher gebracht.

Peter Martin

Leiter der Vertretung der EU-Kommission in München

 

Themen:

Umweltfreundlichere Flughäfen dank EU-geförderter Technik aus Freiburg

Flughäfen können dank eines neu entwickelten Software- und Sensorensystems Energiekosten und ihren Kohlendioxid-Ausstoß jeweils um 20 Prozent senken. Mit Fördergeldern der EU-Kommission konnten europäische Wissenschaftler technische Lösungen finden, die gezielt energetische Schwachstellen wie etwa falsch eingestellte Technik an Flughäfen anzeigen.

Auch die in Freiburg ansässige PSE AG (Projects in Solar Energy) ist an der Entwicklung beteiligt. Daneben arbeiten Italien, Irland und Serbien mit an dem Projekt. Die EU stellt dafür Fördermittel in Höhe von 2,6 Mio. Euro bereit. Derzeit wird das neue System auf den italienischen Flughäfen in Rom (Fiumicono) und Mailand (Malpensa) erprobt. Es könnte ab 2015 an den Start gehen. Mehr…

 

EU-Mitgliedstaaten machen günstige Bankkonten für alle zur Pflicht

Jeder EU-Bürger kann künftig ein Konto eröffnen - auch wenn er keinen festen Wohnsitz hat. Das "Basis-Girokonto" soll Kunden ermöglichen, Geld einzuzahlen, abzuheben und Überweisungen innerhalb der EU vorzunehmen. Nach dem Europäischen Parlament haben nun auch die Mitgliedstaaten der neuen Richtlinie zugestimmt.

Verbraucher sollen demnach außerdem transparente Informationen über die Kontogebühren und Zinsen erhalten, damit verschiedene Angebote leichter verglichen werden können. Diese Informationen sollen EU-weit standardisiert werden. In jedem Mitgliedsstaat muss es mindestens eine unabhängige Internetseite geben, die Gebühren und Zinssätze der Kreditinstitute miteinander vergleicht. Mehr…

 

In-App-Käufe: Besserer Schutz vor versteckten Kosten

Auf Druck der Europäischen Kommission und nationaler Verbraucherschützer haben Google, Apple und andere Unternehmen einen besseren Schutz vor versteckten Kosten in Online- und Handyspielen zugesagt. Konkret geht es um sogenannte In-App-Käufe in vermeintlich kostenlosen Spielen, mit denen oft Kinder direkt zum Kauf aufgefordert werden. Nach zahlreichen Beschwerden waren Kommission und nationale Verbraucherschutzbehörden aktiv geworden.

Google hat einige Änderungen beschlossen, die bis Ende September 2014 umgesetzt sein sollen: völliger Verzicht auf die Worte "free" oder "kostenlos", wenn die Spiele In-App-Käufe umfassen; gezielte Leitlinien für die App-Entwickler, um "direkte Aufforderungen an Kinder" im Sinne des EU-Rechts auszuschließen; befristete Maßnahmen zur Einhaltung von EU-Verbraucherschutzvorschriften. Apple will sich mit den Kritikpunkten, insbesondere im Zusammenhang mit der Zahlungsermächtigung, befassen, hat aber bisher keine konkreten und umgehenden Lösungsvorschläge vorgelegt. Mehr…

 

Brüsselreise für Jungjournalisten vom 13. bis 15. Oktober

Die Vertretung der Europäischen Kommission in München organisiert vom 13. bis 15. Oktober 2014 eine Journalistenreise zu den EU-Institutionen nach Brüssel. Das Angebot richtet sich schwerpunktmäßig an Volontäre und Jungredakteure. Gesprächspartner sind Europaabgeordnete und Experten aus Fachabteilungen oder Pressesprecher der EU-Kommission, möglicherweise auch EU-Kommissare, sowie Europaabgeordnete. Wir planen außerdem die Teilnahme an der täglichen Pressekonferenz für die in Brüssel akkreditierten Journalisten sowie einen Besuch in einer Landesvertretung. Die Kosten für die Unterkunft werden von der EU-Kommission übernommen. Die An- und Abreise muss selbst organisiert und finanziert werden. Information und Anmeldung bei Hans Oberberger (info@hansoberberger.de, Tel: 08102/773973)

 

Kontakt:

Vertretung der Europäischen Kommission in München 

Pressestelle: Steffen Schulz

089/ 24 24 48-36; E-Mail

 

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