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15/12/14

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Citizens’ Dialogue in Eisenstadt

Summary of the debate

English

Fostering social peace by developing Europe's regions

Regional policy and its instruments were the focus of a debate between the EU Commissioner responsible for this field, Johannes Hahn, the Governor of Burgenland, Hans Niessl, and citizens from Eastern Austria. "Social peace is grounded in citizens feeling that they have a perspective in their regions," Hahn said at the event held on 29 November.

Both politicians acknowledged that Burgenland has benefited enormously from the opening of the borders to Central and Eastern Europe and Austria's accession to the EU. Since 1995 the Gross Domestic Product (GDP) of the Austrian region bordering Hungary has grown from 70% of the EU average to 84%. The investment of money from European funds has largely contributed to this positive development. Burgenland is in the eyes of Governor Niessl an example for the future Europe "where we manufacture high quality products with a highly qualified workforce".

Commissioner Hahn welcomed the new focus of European cohesion policy from 2014 onwards: "In the past we concentrated on infrastructure. From next year on our focus will shift to directly supporting economic strategies for the 274 regions that build on strengths and potentials." Citizens voiced concerns on how the money from the Regional Development Fund would find its way to SMEs in crafts and industry, in Austria, but also in the programme countries. They also raised questions on how fraud and errors could be avoided.

Debating the future of Europe, many participants stated their expectation that the policies pursued by the Union would enable them to find a job and enjoy a high quality of living in their region. Both Governor Niessl and Commissioner Hahn reminded in particular the younger participants that Europe also is a great peace project.

Commissioner Hahn underlined that the elections to the European Parliament in 2014 will allow citizens to make an important decision on the direction of the EU until the end of this decade. He also said that the legislative powers of the European Parliament but also its role in confirming the European Commission gave the executive of the EU democratic legitimacy.

The Commissioner for Regional Policy stressed how much he would like to see "all students visiting the EU institutions in Brussels at least once during their time in high school", adding that "a higher budget for the teaching of European themes is needed".

The Citizens' Dialogue in Eisenstadt was part of a series of 50 debates in all Member States. Commission President José Manuel Barroso and practically all Commissioners are participating in discussions with citizens from all walks of life.

Deutsch

Förderung des sozialen Friedens durch Entwicklung der europäischen Regionen

Die Regionalpolitik und ihre Instrumente standen im Mittelpunkt der Debatte zwischen dem für diesen Bereich zuständigen EU-Kommissar Johannes Hahn, dem Landeshauptmann des Burgenlandes Hans Niessl sowie Bürgerinnen und Bürgern der östlichen Region Österreichs. „Sozialer Frieden hat seinen Ursprung in Bürgern, die in ihrer Region eine Perspektive für sich sehen“, erklärte Kommissar Hahn bei der Veranstaltung am 29. November.

Beide Politiker erkannten an, dass die Öffnung der Grenzen in Mittel- und Osteuropa sowie der Beitritt Österreichs zur EU für das Burgenland sehr vorteilhaft ist. Seit 1995 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dieses österreichischen Bundeslandes an der Grenze zu Ungarn von 70 % auf 84 % des EU-Durchschnitts gestiegen. Investitionen aus den Fonds der Europäischen Union haben wesentlich zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. Das Burgenland ist für Landeshauptmann Niessl ein Beispiel für das künftige Europas „wo wir mit hochqualifizierten Arbeitskräften hochwertige Produkte herstellen“.

Kommissar Hahn begrüßte die neue Ausrichtung der europäischen Kohäsionspolitik ab 2014: „In der Vergangenheit konzentrierten wir uns auf die Infrastruktur. Ab dem nächsten Jahr verlagern wir unseren Schwerpunkt auf die direkte Unterstützung der auf Stärken und Potenzialen beruhenden wirtschaftlichen Strategien für die 274 Regionen.“ Die Bürgerinnen und Bürger wollten wissen, wie die Gelder aus dem Fonds für regionale Entwicklung kleinen und mittleren Handwerks- und Industriebetrieben in Österreich, aber auch in den anderen am Programm beteiligten Ländern zugeleitet werden. Außerdem fragten sie nach den Vorkehrungen zum Schutz vor Betrug und zur Vermeidung von Fehlern.

Bei der Diskussion über die Zukunft Europas äußerten viele Teilnehmer die Erwartung, dass die Maßnahmen und Strategien der EU es ihnen ermöglichen würden, in ihrer Region einen Arbeitsplatz zu finden und hohe Lebensqualität zu genießen. Kommissar Hahn und Landeshauptmann Niessl erinnerten insbesondere die jüngeren Teilnehmer daran, dass Europa auch ein großes Friedensprojekt ist.

Kommissar Hahn betonte, dass die Bürgerinnen und Bürger bei den Wahlen zum Europäischen Parlament 2014 eine wichtige Entscheidung über die Richtung treffen könnten, in die Europa sich bis zum Ende dieses Jahrzehnts entwickelt. Außerdem, so Hahn weiter, verleihen die Gesetzgebungsbefugnisse des Europäischen Parlaments und seine Rolle bei der Bestätigung der Europäischen Kommission dem Exekutivorgan der EU demokratische Legitimität.

Der für Regionalpolitik zuständige Kommissar betonte, wie sehr er sich wünschte, dass „alle Studierenden mindestens einmal während ihrer Ausbildung die EU-Institutionen in Brüssel besuchen“, und fügte hinzu, dass „mehr Mittel für den Unterricht über europäische Themen gebraucht werden“.

Der Bürgerdialog in Eisenstadt gehörte zu einer Reihe von 50 Debatten in allen EU-Ländern. Kommissionspräsident José Manuel Barroso und praktisch alle Kommissionsmitglieder beteiligen sich an den Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern unterschiedlichster Herkunft.

In brief

  • WITH

    Commissioner Johannes Hahn, EU Commissioner for Regional Policy

  • ABOUT

    How are we getting out of the crisis? Citizens' rights. The future of Europe

  • LIVE

    You can watch the full debate here

  • WHERE

    Kulturzentrum Eisenstadt, Franz-Schubert-Platz 6

  • WHEN

    November 29 at 17.30 CET

Comments from the live debate